Beate Meinl-Reisinger lässt aufgrund der aktuellen Ereignisse den iranischen Botschafter in Wien einbestellen. „Die Entwicklungen im Iran schockieren mich zutiefst“, betonte die Außenministerin am Montagabend.
Die NEOS-Chefin verurteile das brutale Vorgehen gegen Demonstrierende. „Daher habe ich die Einbestellung des iranischen Botschafters veranlasst, um Österreichs Haltung unmissverständlich darzulegen“, ergänzte Meinl-Reisinger.
Meinl-Reisinger fordert Freilassungen
Die Gewalt müsse ihr zufolge sofort enden. „Die Iranerinnen und Iraner müssen ihre Rechte ausüben können, ohne Repression, Haft und tödliche Gewalt befürchten zu müssen. Alle, die wegen friedlichen Protests inhaftiert sind, müssen umgehend freigelassen werden.“
Visaanträge werden überprüft
Nach Worten Meinl-Reisingers würden nun alle Visaanträge iranischer Staatsbürger in enger Abstimmung zwischen der österreichischen Botschaft in Teheran und dem Innenministerium in Wien genauestens geprüft.
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