Erfrischende Brise. Gemeinsam etwas weiterbringen – das macht Politik für gewöhnlich aus. Das war jahrzehntelang auch der Erfolgsgarant für Österreich: Wenn Vertreter der verschiedenen Parteien zwar unterschiedliche Ansichten haben, aber trotzdem miteinander reden, miteinander etwas durchsetzen und umsetzen. Allerspätestens seit Donald Trump in den USA in seiner ersten Amtszeit damit begonnen hat, einzig seinen Kopf ohne jede Rücksicht auf Verluste, ohne jede Rücksicht auf Andersdenkende durchzusetzen, geraten Toleranz, Gemeinschaftsgeist, konstruktive Zusammenarbeit über Ideologiegrenzen hinweg zunehmend aus der Mode. Doch es gibt manchmal ja doch eine erfrischende Brise.
Blauer Orkan. Vorrangig zählt heutzutage – und das ist ein Modell, das längst um die Welt geht -, die anderen, die nicht blind folgen, niederzumachen, sie am liebsten auszuschalten. Rüder Stil, grenzenlose Rücksichtslosigkeit – all das ist auch bei uns längst nicht mehr unbekannt. Wie wohltuend, wenn man dann, wie jüngst beim Steirerball in der Wiener Hofburg den Auftritt der bunten Politikergarde aus dem österreichischen Süden erlebt: eine blaue Truppe rund um FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek im Austausch mit Schwarzen, Roten, Pinken und Grünen. Ja, das geht. Ein freundlicher Südwind, der auch die Bundespolitik auffrischen könnte. Wenn nun allerdings am kommenden Samstag Herbert Kickl zum FPÖ-Neujahrstreffen nach Kärnten lädt – dann wird wieder ein eiskalter blauer Orkan aus dem Süden blasen.
Kommen Sie gut durch den Dienstag!
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