Geldwäsche-Verdacht:

Vorarlberger Geschäftsmann in Nigeria verhaftet

Vorarlberg
14.01.2026 16:45
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Ein Vorarlberger Textilunternehmer sitzt in Nigeria wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz in Haft. Der Mann soll bei der geplanten Ausreise aus dem afrikanischen Land über 800.000 US-Dollar und mehr als 650.000 Euro bei sich gehabt haben – ohne die Devisen bei den Behörden deklariert zu haben. 

Die zuständige österreichische Botschaft in der nigerianischen Hauptstadt Abuja stehe mit dem Betroffenen, der seine Unschuld beteuert, in Kontakt und leiste konsularische Unterstützung, hieß es seitens des Außenministeriums. Zudem habe der Mann auch eine eigene Rechtsvertretung. Weitere Informationen wurden aus Datenschutzgründen nicht erteilt.

Gerichtstermin am Freitag
Der Unternehmer ist Mitte Dezember 2025 bei der Ausreisekontrolle am Flughafen der nigerianischen Metropole Lagos überprüft worden. Angeblich hatte er das Geld in einem Koffer verstaut. Er wurde wegen des Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz festgenommen und sitzt seither in Lagos in Haft. Während die Staatsanwaltschaft den Vorarlberger in Untersuchungshaft sehen möchte, versucht die Verteidigung, ihren Mandanten gegen Kaution freizubekommen. Die diesbezügliche Entscheidung soll am Freitag fallen.

Enge Verbindungen zu Westafrika
Die Vorarlberger Textilindustrie pflegt seit vielen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen mit den westafrikanischen Staaten. Der dortige Absatzmarkt ist für viele Ländle-Unternehmen der wichtigste weltweit, wobei Nigeria mit seinen über 240 Millionen Einwohnern besondere Bedeutung genießt.  

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