Nach wiederholtem Streit soll Stefan S. seine 36-jährige Freundin am 5. Jänner mit einem Seil erdrosselt und die Leiche dann im Erdkeller versteckt haben. Den Nachbarn lächelte er daraufhin tagelang ins Gesicht!
Gespenstische Stille und eisige Kälte herrschten Mittwochfrüh beim „Krone“-Lokalaugenschein im Ortsteil Helenental in der 2000-Seelen-Gemeinde Wilfersdorf im Weinviertel. Ein klassisches „Brettldorf“ mit teils extrem heruntergekommenen Häusern.
Gewalt stand auf der Tagesordnung
In einem davon wohnte seit vergangenem Jahr auch der 47-jährige Stefan S., gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Joyce P. (36). Der Österreicher und die Deutsche mit karibischen Wurzeln sollen laut Nachbarschaft von Anfang an drogen- und alkoholsüchtig gewesen sein. Gewalt stand des Öfteren auf der Tagesordnung, beide hatten schon behördliche Wegweisungen. Letzter Polizeieinsatz im Sommer: Sie wählte den Notruf, weil er ihr die Kontokarte nicht geben wollte.
Ein weiterer Beziehungsstreit eskalierte dann am 5. Jänner vollends: S. sei – laut Aussage im Verhör – vom Opfer mit einem Messer bedroht und attackiert worden. Angeblich mit zwei Messerstichen in den Rücken. „Es finden sich auch zwei leichte Kratzer am Rücken des Mannes“, so ein Kriminalist.
Im angeblichen Kampf soll der Mordverdächtige dann plötzlich ein Seil ergriffen und damit seine Freundin, Mutter einer Tochter, erdrosselt haben. Danach spazierte er mit der Leiche in den angrenzenden Erdkeller und legte die sterblichen Überreste dort ab.
Nachbarin: „Hat uns angelächelt“
„Wir haben nichts gesehen, es war alles unauffällig. Er war die letzten Tage auch mehrmals spazieren und hat uns angelächelt“, schildert Nachbarin Renate B. Für sie kommt die Tat überraschend, obwohl auch ihre Kinder bereits Opfer der gewaltbereiten Nachbarn geworden sind: „Die Frau hat meine Tochter im Oktober mit einem Stock verprügelt, da haben wir auch Anzeige erstattet.“
S. vertraute sich Dienstagabend einem Bekannten an und gestand dann auch im Verhör bei der Polizei. Er sitzt in U-Haft!
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