Während die schnellsten Skifahrerinnen der Welt wegen der Absage in Zauchensee um eine Chance auf den Sieg und Weltcuppunkte gebracht wurden, blieben auch viele Freiwillige unbelohnt. Diese hatten einen enormen Aufwand unternommen, um ein Rennen zu ermöglichen.
Satz mit X – das war leider nix. Sonntagfrüh um kurz vor 8 Uhr war die Absage des Damen-Super-G in Zauchensee besiegelt. Schon vier Stunden zuvor waren zahlreiche Freiwillige auf der Gamskogelabfahrt unterwegs, um die Piste rennfertig zu machen. „Aber der Schneefall in den Morgenstunden war stärker als erwartet“, erzählte Pistenrutscher Rudolf. Er hilft seit acht Jahren mit.
Als einer von 150 Helfern hatte er schon die ganze Nacht von Freitag auf Samstag damit verbracht, die Piste für die Abfahrt bereitzumachen. So konnte zumindest ein stark verkürzter Lauf über die Bühne gehen. Anders als bekanntlich am Sonntag. „Aber die Sicherheit geht vor. Das wäre für das Image von Zauchensee auch nicht gut“, sagte der Steirer.
„Es ist ein Freiluftsport“
Auch Peter, ein Pongauer, war bereits um vier Uhr Früh auf der Matte gestanden. „Man fährt hier so oft und so lange runter, wie sie (die Verantwortlichen, Anm.) dich brauchen“, sagte er. Die Absage des Super-Gs nahm der Routinier (seit fast 20 Jahren dabei) recht gelassen hin. „Wenn man so etwas öfters macht, weiß man, dass das passieren kann. Es ist ein Freiluftsport.“
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