Julia Scheib führt den Riesentorlauf-Weltcup an. Die in dieser Saison bislang sehr erfolgreiche Skifahrerin plant – nach der Absage in Zauchensee – in Bälde aber den Auftakt eines Vorhabens, das mit mehr Geschwindigkeit zu tun hat.
Die besten Riesentorläuferinnen können auch im Speedbereich zu den heißen Eisen zählen. Man denke an Lara Gut-Behrami oder Federica Brignone, die beide momentan verletzt sind. Alice Robinson ist ebenfalls zu einer Sieganwärterin geworden. Und jetzt startet auch Julia Scheib endgültig ihr Speed-Projekt.
Österreichs Überfliegerin der Saison (drei Siege, Führung im „Riesen“-Weltcup) will zum Düsenjet werden. Die schnellen Disziplinen haben es der 27-Jährigen angetan. „Ich traue mir zu, da Fuß zu fassen. Aber das geht nicht von heute auf morgen“, sagte Scheib. Die so in der Zukunft auch in der Abfahrt zu sehen sein könnte.
Rennen müssen „in den Plan passen“
Der Start der Mission wäre am Sonntag (12) im Super-G von Zauchensee erfolgt. Dieser wurde mittlerweile abgesagt. Dass der Reiz groß ist, merkte man der Steirerin schon am Samstag nach der kurzen Stippvisite an. „Das schaut gut aus“, sagte Scheib beim Blick hinauf. Zuletzt sammelte sie am Saalbacher WM-Berg, dem Zwölferkogel, etwa ein halbes Dutzend Trainingsfahrten, stockte damit ihr Kilometer-Konto im Super-G auf.
Überhaupt stehen erst drei Starts in dieser Disziplin auf ihrer Habenseite. Zuletzt war sie Mitte März 2025 in La Thuile dabei (35.). In Zukunft sollen es deutlich mehr werden. Scheib wünscht fast alle Rennen mitzunehmen. Aber: „Die müssen schon auch in den Plan passen.“ Dieser bleibt nach wie vor klar der Gewinn der Riesentorlauf-Kugel.
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