Fünf Weltcup-Bewerbe binnen weniger Tage elektrisieren die Massen. Die Touristiker freuen die zahlungsfreudigen Gäste aus dem In- und Ausland klarerweise. Die Hotels in der Region sind daher ausgebucht – von Zauchensee bis Flachau.
Für Steffen Prokof und seine Freunde ist es mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Jahr für Jahr besucht die Männerrunde aus dem deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern das Dreikönigsspringen in Bischofshofen und verbindet dies mit einem Skiurlaub im Salzburger Land. „Das gehört für uns einfach dazu“, lacht er.
Das denken sich immer mehr Gäste! Kurz nach dem Jahreswechsel reiben sich Salzburgs Touristiker stets die Hände – wird doch der Pongau in dieser Zeit stets zum Nabel der Skiwelt. Das Finale der Vierschanzentournee (6. Jänner) ging gerade über die Bühne, dieses Wochenende waren in Altenmarkt-Zauchensee zwei Rennen des Damen-Skiweltcups geplant. Der Super-G am Sonntag musste leider abgesagt werde – trotz besten Wetters waren die Neuschneemassen schließlich zu viel. Am Montag zieht der Tross weiter nach Flachau, Tags darauf steht dort der traditionelle Nachtslalom auf dem Programm. Und: Am 13. und 14. Jänner legen die schnellsten Snowboarder der Welt einen Weltcup-Stopp in Bad Gastein ein.
„Ich bin stolz, was bei uns in all den Jahren passiert ist“, sagt Veronika Scheffer, Seilbahn-Chefin von Zauchensee. Erstmals hat hier 1980 ein Weltcuprennen stattgefunden. „Das ist die beste Werbung, das ist unbezahlbar“, blickt Scheffer zurück. „Dazu kommt: Es ist alles natürlich gewachsen. Man braucht nicht in Dubai oder sonst wo eine Halle aus dem Boden stampfen.“
Nachtslalom von Flachau als Tourismus-Zugpferd
In Zauchensee sind die 1500 Betten mit Sportlern, Betreuern und Winterurlaubern voll. Auf der anderen Seite des Bergs, in Flachau, gibt es keinen Grund zur Klage. Die Pisten sind mit Skifahrern gut gefüllt, Montag und Dienstag kommen hier noch Promis und Slalom-Königinnen wie Mikaela Shiffrin dazu. „Unser Nachtrennen ist einer der Höhepunkte des gesamten Weltcup-Winters“, sagt Thomas Oberreiter, Flachauer Bürgermeister. „Wir haben unsere Bekanntheit dem Slalom zu verdanken.“
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