Nur internes Schreiben

Spital Gmünd: Still und leise erfolgt Demontage

Niederösterreich
10.01.2026 11:30

Wirbel über ein internes Schreiben des NÖ-Spitalsbetreibers LGA, das der „Krone“ zugespielt wurde. Darin wurde der Abbau personeller Infrastruktur in Gmünd mit Jahreswechsel angekündigt: Fachabteilungen dürfen teils nur mehr „zu Bürozeiten“ offen haben! Die LGA beruft sich darauf, dass man die Klinik in einigen Jahren sowie zusperrt.

Massive Aufregung über das Vorgehen der Landesgesundheitsagentur (LGA) bei der Klinik in Gmünd, das nach Landesplänen in einigen Jahren geschlossen werden soll. Still und leise dreht man dort wesentliche Teile der medizinischen Versorgung vor der Schaffung gleicher oder besserer Ressourcen einfach ab, obwohl im Gesundheitspakt des Landes anderes versprochen wurde, lautet die Kritik.

Geleaktes Schreiben regt auf
Der „Krone“ wurden interne Schreiben zugespielt, die belegen, dass Abteilungen so gut wie nur noch zu Bürozeiten unter der Woche offen haben. Ohne zu informieren, führte das auch zu unnötigen Stunden voller Schmerzen für einen jungen Mann.

Rotes Kreuz oder LGA Schuld?
Die LGA bezieht sich auf die Zusperrpläne von Gmünd und erklärt, dass ein stilles Herunterfahren unwahr sei – man bündle die Kräfte im Krankenhaus Zwettl. Den schwarzen Peter schiebt sie dem Roten Kreuz zu, weil „Gmünd in diesem Fall nicht angefahren hätte werden dürfen.“

Das Rote Kreuz betont, Verfügbarkeiten und Versorgungsleistungen von einem System zu beziehen, das von den Kliniken selbst gespeist wird. „In diesem Fall war die Klinik Gmünd buchbar!“

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