Reaktion auf Shitstorm

„Solche Väter sollten wir uns doch wünschen“

Oberösterreich
09.01.2026 18:00

Selbst die „Bild“-Zeitung berichtet über den Wirbel um Oberösterreichs Neujahrsbaby. Nun reagierte auch Gesundheitsreferentin und LH-Stellvertreterin Christine Haberlander mit einem Posting auf den Shitstorm. Sie betont, dass engagierte, verantwortungsvolle und beteiligte Väter absolut wünschenswert seien.

„Eine Geburt ist etwas Wunderbares! Dass daraus wegen eines vielleicht nicht 100 Prozent inszenierten Fotos ein Shitstorm entsteht, über den nun sogar Bild online berichtete, ist für mich einfach nicht nachvollziehbar“, meldete sich nun auch Haberlander per Facebook zu dem Wirbel ums Neujahrsbaby zu Wort: „Väter, die von Anfang an dabei sind, Verantwortung übernehmen, Nähe zeigen und ihr Kind in den Arm nehmen, sind kein Aufreger – sondern genau das, was wir uns als Gesellschaft wünschen sollten! Und ganz wichtig und zu empfehlen: Genau deshalb gibt es in unseren Spitälern auch Familienzimmer und Begleitbetten.“

LH-Vize Christine Haberlander nahm dies zum Anlass, um sich öffentlich auf die Seite der ...
LH-Vize Christine Haberlander nahm dies zum Anlass, um sich öffentlich auf die Seite der Jung-Eltern zu stellen.(Bild: zvg)
Sogar die deutsche „Bild“-Zeitung berichtete über den Wirbel um das Neujahrsbaby.
Sogar die deutsche „Bild“-Zeitung berichtete über den Wirbel um das Neujahrsbaby.(Bild: zvg)

Von Shitstorm angewidert
Soweit das politische Statement – Unterstützung bekam die Familie auch von vielen Landsleuten, die über den schier unfassbaren Shitstorm angewidert den Kopf schüttelten. Dieser war, wie von uns berichtet, auf Facebook losgebrochen, nachdem das Team von Landeshauptmann Thomas Stelzer einen Beitrag über die kleine Malia Ella gepostet hatte.

Schmutzfinken haben Konjunktur
Das Mädchen war um Punkt Mitternacht im LKH Bad Ischl zur Welt gekommen. Beim offiziellen Besuch des Landeshauptmanns lag der frischgebackene Vater mit dem Baby im Bett, die Mutter hatte sich für den Fotografen auf die Kante gesetzt. Dieses Detail hatte eine Flut von teils ironisch gemeinten, teils ausgesprochen gehässigen und teilweise unterirdischen Kommentaren ausgelöst. Online haben Schmutzfinken eben Konjunktur. Allerdings gab es auch auf Facebook viele, die mit Postings Partei für die beiden Jung-Eltern ergriffen.

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