Airport, Kasberg

Im Jahr vor der Wahl sitzen Millionen recht locker

Oberösterreich
12.03.2026 16:44

36 Millionen Euro für die Wiederaufnahme der Flugstrecke Linz-Frankfurt, dazu Diskussionen über die Zukunft des Flughafens, die Rettung des Kasbergs und neue Patientenströme im Salzkammergut: Im oberösterreichischen Landtag ging es am Donnerstag um große Summen und weitreichende Entscheidungen.

Dort wie da geht es um riesige Beträge: Bei der Landtagssitzung wurden am Donnerstag mit Mehrheit 36 Millionen Euro für die Wiedereinführung der Flugstrecke Linz-Frankfurt freigegeben. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) erklärte, dass diese Subvention aber nur ein Punkt in einem ganzen Bündel an Maßnahmen sei.

Die Politik setzt viel Hoffnung in den neuen Flughafenchef Jörg Ebbighausen, der 2027 übernimmt. Vorgabe ans Management ist, auch andere Linienflüge zurück nach Linz zu holen, auch wenn dafür kein Steuergeld mehr fließen wird, so Achleitner: „Es geht auch um die Festigung und den Ausbau des Frachtgeschäfts.“Stelzer sagte, wie es

am Airport weitergehtWährend der Landesrat Fragen beantwortete, gab LH Thomas Stelzer (ÖVP) die weiteren Schritte bekannt. Die Stadt Linz und das Land (der Flughafen gehört beiden je zur Hälfte) verhandeln eine Übernahme. Ziel ist es, die Landesanteile zu erhöhen. Ins Spiel gebracht hat sich auch eine Gruppe privater Investoren, die konkrete Ideen hat. Die Stadt Linz lässt den Wert ihrer Anteile derzeit bewerten, bis zum Sommer soll klar sein, in welche Richtung es geht.

Achleitner: „Ein zweistelliger Millionenbetrag“
Ebenfalls Thema im Landtag war die Rettung des Kasbergs. Hier läuft eine Bewertung, die Seilbahnholding im Besitz des Landes führt Gespräche. Die Frage, wie viel Geld der Kasberg das Land kostet, ließ Achleitner offen. Er sagte nur: „Es wird schon ein zweistelliger Millionenbetrag sein.“ Angestrebt wird jedenfalls auch ein Betrieb im Sommer.

Spannende Zahlen kamen von Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP). Weil im Krankenhaus Bad Aussee (Stmk.) Kapazitäten gestrichen werden, soll Bad Ischl Patienten übernehmen. Konkret 300 pro Jahr, heißt es. Die SPÖ fürchtet längere Wartezeiten, Haberlander behält das aber im Auge und kündigt monatliche Evaluierungen an. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung