0:3 in Rückstand

Pustertal mutiert für Bulls zu einem weißen Wal

Salzburg
14.03.2026 22:57

Red Bull Salzburg unterlag Pustertal auch im dritten Spiel der ICE Hockey League-Viertelfinalserie. Vor vollem Haus musste sich die Mannschaft von Manny Viveiros mit 3:4 geschlagen geben und das Serien-0:3 hinnehmen. Gegen die Defensiv-Wand der Südtiroler finden die Bulls einach kein Mittel.

Bereits im Jahr 1851 veröffentlichte Herman Melville „Moby Dick“. Die Eisbullen können sich mittlerweile wohl gut mit dem Literaturklassiker identifizieren. Denn wie „Captain Ahab“ seinen weißen Wal bekommt auch Salzburg Pustertal nicht zu fassen. Der Serienmeister verlor auch das dritte Spiel der ICE Hockey League-Viertelfinalserie, unterlag daheim mit 3:4.

„Wir waren immer einen Schritt hinterher, hätten aber auch genug Chancen gehabt“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Manny Viveiros. Dessen Cracks mit Wut im Bauch – bei manchen war sie auch zu groß, Huber verabschiedete sich nach einem Bandencheck bereits im ersten Drittel – in die Partie starteten. Der 0:2-Serienrückstand lag den Salzburgern im Magen. Und wie auch schon im ersten Heimspiel traf der Serienmeister zur Führung. Bourke verwertete einen schlauen Pass von Michi Raffl zum 1:0. Aber wie in den zwei Partien zuvor verfielen die Bulls danach in den selben Trott.

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Wir sind selbst schuld und haben uns mit Fehlern selbst ins Knie geschossen und einfach zu viele Geschenke verteilt

Manny Viveiros

Chance um Chance wurde vergeben, das Aufbauspiel schlampig, so wie auch das Powerplay. Es kam wie es kommen musste: Badreau egalisierte verdient für die Südtiroler. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels legte Frycklund ungehindert nach – 1:2. Und die zahlreichen mitgereisten italienischen Schlachtenbummler durften gar noch einmal jubeln. Doch der Treffer wurde wegen eines hohen Stocks zu Unrecht aberkannt. Statt 1:3 stand es dann plötzlich 2:2 – Nienhuis erzielte den schmeichelhaften Ausgleich. So wie auch Auer, der auf Lauridsens 2:3 die passende Antwort hatte.

Nur 20 Sekunden später lagen die Gäste aber schon wieder in Führung. Weil die Viveiros-Crew im Schlussabschnitt wieder erfolglos gegen eine Wand anlief, erzielte da Blum bereits den 3:4-Endstand. Damit liegen die Mozartstädter in der Serie mit 0:3 zurück. „Wir sind selbst schuld und haben uns mit Fehlern selbst ins Knie geschossen und einfach zu viele Geschenke verteilt“, erklärte Viveiros nach der Partie.

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