Eine erfreuliche Entwicklung in unserer schönen Republik ist, wenn alte Parteien, die aus guten Gründen „Säulen des Staates“ genannt werden, über ihren Fortbestand nachdenken. Daher ist die jüngst eröffnete Debatte über etwaige Nachfolgekandidaten für die Führung von ÖVP und SPÖ zu begrüßen.
Ein Linker, von Bürgerlichen akzeptiert ...
Der vom geheimen Gemurmel längst zum Chor angeschwollene Abgesang wird durch diverse Machtworte nicht zu beenden sein. Das liegt vor allem daran, dass in beiden ehemaligen Großparteien keine eindeutigen Machtzentren mehr existieren.
Das regelmäßige Auftauchen von Sebastian Kurz und Christian Kern gehört da eher zum theatralischen Zwischenspiel, als hätte sich Shakespeare die Rückkehr gestürzter Könige auf den Thron ausgedacht. Mit der Wirklichkeit muss das wenig zu tun haben. Da gibt es ganz andere Kräfte.
Die SPÖ hat gar nicht mehr so hinter den Kulissen den zwar dezidiert Linken, aber auch von Bürgerlichen respektierten Finanzminister Markus Marterbauer als ohne jeden Zweifel geeigneten Parteichef und Kanzlerkandidaten im Team.
Kaum eine geeignetere Herausforderin, als ...
Die ÖVP hätte dafür mit der früheren Verfassungsministerin und nunmehrigen Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler eine moderne Konservative in ihren Reihen. Edtstadler wäre vielleicht schon früher in diese Rolle gekommen, wäre sie nicht vor dem Ehepaar Nehammer geflüchtet. Sie aus dem schönen Salzburg wieder wegzulocken, könnte schwierig werden.
Andererseits gäbe es als attraktive Alternative zu Kern und Kurz mit einer ÖVP-Kanzlerkandidatin Karoline Edtstadler wohl kaum eine geeignetere Herausforderin für ein Wahlduell mit Markus Marterbauer als Nachfolger des glücklosen Andreas Babler.
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