Rakete war Auslöser

Großbrand zu Silvester: Verdächtiger ausgeforscht

Oberösterreich
08.01.2026 20:00

Rund 50 Bewohner verloren bei einem Großbrand in der Silvesternacht in Traun ihr Dach über dem Kopf, mussten nur mit dem Nötigsten vor den Flammen flüchten. Genau eine Woche später scheint der Fall nun geklärt zu sein. Ein 22-jähriger Verdächtiger wurde von der Polizei ausgeforscht und einvernommen.

Eine – wenn auch etwas wackelige – Videosequenz brachte die Ermittler in Traun auf die richtige Spur. Wie berichtet, stand das Dach eines Mehrparteienhauses in der Silvesternacht in Brand. Um die 30 Bewohner mussten nur mit dem Nötigsten und teils im Pyjama vor den Flammen ins Freie flüchten und alle ihre Habseligkeiten zurücklassen.

Das gesamte Dach musste abgetragen werden, das Löschwasser richtete ebenfalls einen enormen Schaden in den Wohnungen an. Bis alle Bewohner wieder nach Hause können, sind aufwendige Sanierungsmaßnahmen nötig.

Verdächtiger zeigt sich geständig
Schnell machte das Gerücht die Runde, dass eine Rakete am obersten Balkon einschlug und von dort die Dachkonstruktion in Brand setzte. Und das Gerücht bestätigte sich nun exakt eine Woche nach dem Großbrand. Laut „Krone“-Informationen wurde ein Verdächtiger ausgeforscht und am Donnerstag einvernommen. Der 22-jährige Schütze – ein Ungar aus Linz – soll sich dabei auch geständig gezeigt haben. Bei der Polizei geht man von keinem absichtlichen Beschuss, sondern von einer Fahrlässigkeit aus.

In Ried wurde erst kürzlich ein Böllerbauer, der beim Basteln das Haus, in dem er lebte, in Brand setzte, zu sechs Monaten unbedingter Haft verurteilt.

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