Weil es draußen kalt war, glühten drinnen die Telefonleitungen. Die Temperatur lag im Jänner um zwei Grad unter dem langjährigen Schnitt – „da waren bei uns am Energiespartelefon besonders die kurzfristigen Beratungstipps zum Heizkosten-Sparen gefragt“, sagt Gerhard Dell, Geschäftsführer des Energiesparverbandes OÖ.
Der Experte gibt Tipps, wie das Sparen in den eigenen vier Wänden am besten gelingt: „Man braucht im Wohnzimmer nicht 24 Grad, es reichen auch 22. Zwei Grad weniger bedeuten zwölf Prozent weniger an Heizkosten“, empfiehlt Dell als obersten Ratschlag. „Zweitens das Lüftungsverhalten: zweimal am Tag ordentlich die Fenster auf und zu, das ist sinnvoll“ – von dauerhaft gekippten Fenstern rät Dell hingegen ab. Als dritte einfache Maßnahme regt der Energieexperte vermeintliche Kleinigkeiten an: „Keine Vorhänge und keine Möbel vor dem Heizkörper.“
Sparen ist ein großes Thema
Das Sparen beim Heizen und Co. ist auch auf der von der „Krone“ präsentierten Energiesparmesse in Wels dieser Tage ein großes Thema. Viele Besucher wollen sich aber auch über E-Autos oder das Sanieren informieren.
Zum Sanieren rät auch Gerhard Dell: „Im Jänner haben wir alle einen Anorak angezogen. Das sollte man auch mit unseren Gebäuden tun. Ein gut gedämmtes Haus braucht nur halb so viel an Heizenergie wie ein Haus, das in den 1970ern oder 1980ern gebaut worden ist.“
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