Gefordert waren Tirols Pistenretter und Hubschrauber bei Skiunfällen am Samstag. In der Wildschönau im Bezirk Kufstein krachte ein 58-Jähriger gegen einen Pfahl. Mit einem unbekannten Snowboarder, der die Flucht ergriff, kollidierte ein Senior (83) am Großglockner in Osttirol. Wie berichtet, ereignete sich im Zillertal ein tödliches Drama.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr in der Wildschönau. Ein Südafrikaner (58) fuhr mit den Skiern auf einer roten Piste in Richtung Tal. „Bei der Abfahrt verlor er die Kontrolle, fuhr auf den Pistenrand zu und kollidierte mit einem Begrenzungspfahl aus Holz“, heißt es von der Polizei. Folglich kam der Wintersportler zu Sturz und zog sich schwere Verletzungen zu. Der 58-Jährige wurde an der Unfallstelle erstversorgt und mit einem Akja ins Tal gebracht.
Nach Kollision ergriff Snowboarder die Flucht
Zum zweiten Unfall kam es gegen 12.45 Uhr im Resort Kals-Matrei im Skigebiet des Großglockners. Ein Deutscher (83) fuhr nach einer kurzen Rast über eine Kuppe. Kurz darauf kollidierte er mit einem unbekannten Snowboarder. „Während der 83-Jährige schwer verletzt liegen blieb, ergriff der Snowboarder die Flucht“, heißt es von den Ermittlern. Nachkommende Wintersportler kümmerten sich um den Senior und setzten die Rettungskette in Gang. Mit dem Notarzthubschrauber wurde der 83-Jährige ins Krankenhaus Lienz geflogen.
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