Rund 20 Schneestangen rissen Unbekannte in der Mühlviertler Gemeinde Mitterkirchen aus oder traten sie um. Der Bürgermeister sieht darin nicht nur einen lästigen Bösheitsakt, sondern auch eine Gefahr für den Winterdienst. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.
In der Nacht zum Sonntag dürften in Mitterkirchen im Machland Unbekannte einen „Scherz“ nicht ganz zu Ende gedacht haben. Denn auf einer Strecke von knapp 600 Metern wurden rund 20 Schneestecken ausgerissen oder abgetreten.
Gefahr bei schlechter Sicht
„Das macht den Straßenrand unkenntlich, was ein Risiko für den Winterdienst darstellt bzw. bei Nebel oder schlechter Sicht zur Gefahr wird“, ist Bürgermeister Herbert Froschauer verärgert. Ein Stecken schlägt sich mit rund fünf bis sechs Euro zu Buche, dazu kommen Zeit und Kosten für das Wiederaufstellen.
Vorfall angezeigt
Die Gemeinde will den Vorfall nicht hinnehmen, hat Anzeige bei der Polizei erstattet – auch weil es seit Corona immer wieder zu Vandalenakten kommen würde. Erst im Sommer hatten Unbekannte beim dortigen Badesee das Trampolin zerstört und hohen Sachschaden verursacht. Deshalb wird mittlerweile rigoros angezeigt. Dazu Froschauer: „Wenn ich das ständig nur hinnehme, passiert nie etwas.“
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