Viele Top-Chancen verhaut und einfache Gegentore kassiert. Das kostete Austria „big points“ im Kampf um Top-Sechs-Platz.
„Das nervt, und zwar gewaltig.“ Cheftrainer Stephan Helm war nach dem 1:2 der Austria in Wolfsberg richtig sauer. „Bitter und unnötig“, benannte es auch Kapitän Manfred Fischer. Ein Sieg im Lavanttal – und der wäre durchaus drinnen gewesen – hätte der Austria im brutal engen Rennen um einen Top-Sechs-Platz richtig gutgetan.
„Aber das verfolgt uns schon durch die gesamte bisherige Saison“, weiß Helm. Und meint damit die wenig prickelnde Mischung, dass sich die Austria immer wieder einfachste Gegentreffer (noch dazu meist innerhalb weniger Minuten) einfängt und sich dann selbst beim Toremachen unglaublich schwertut.
„Ich muss gleich in der zweiten Minute meinen Hunderter reinhauen, dann rennt die Partie ganz anders“, haderte Fischer angesichts seiner Top-Chance unmittelbar nach Anpfiff. Reini Ranftl meinte: „Wir machen ein Okay-Spiel und stehen trotzdem mit leeren Händen da.“ Die jüngsten Offensivausfälle von Noah Botic und Manprit Sarkaria dürfe nicht als Ausrede dienen. „Wir haben genug Breite und Qualität im Kader, um das zu kompensieren.“
Letzte „Challenge“ Sturm
So fiel die Austria aber nun sechs Runden vor der Abrechnung unter den ominösen Strich in der Tabelle, ist nur Siebenter. Und am Sonntag kommt Meister Sturm Graz nach Wien-Favoriten. Fischer: „Wir sind selbstkritisch, analysieren. Und die Challenge wird gegen Sturm natürlich nicht leichter, aber wir nehmen sie an.“ Immerhin kommt mit den Grazern aber ein „Lieblingsgegner“: Die Austria ist gegen Sturm sechs Spiele ungeschlagen, siegte zuletzt sogar dreimal in Serie.
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