23. März 2014

Was Peter Stöger ankotzt

Sport
23.03.2014 09:08
Marcel Koller sah Freitag in Freiburg, wie Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic mit Bremen durch ein 1:3 in den Abstiegskampf zurückfielen, seine Teamspieler beim schwarzen Werder-Abend (Trainer Robin Dutt: "Hinten nichts, in der Mitte nichts, vorne nichts"), keine Ausnahme machten. Sieger Philipp Zulechner hörte nach dem Kurzeinsatz von Freiburgs Trainer Christian Streich: "Uns steht das Wasser weiter bis zum Hals."

Heute ist im Kampf um den Klassenerhalt Emanuel Pogatetz beim 1. FC Nürnberg gefragt. Nach drei Niederlagen in Folge lässt ihn Trainer Gertjan Verbeek gegen Frankfurt beginnen. Mit einem Sieg würde Nürnberg bis auf drei Punkte an Bremen herankommen.

Koller beobachtet nicht Pogatetz, sondern erstmals Marko Arnautovic live im Stoke-Dress. Beim Österreicher-Duell gegen Andi Weimann und Aston Villa um einen Platz in den Top Ten der Premier League. Eine Klasse tiefer steht "Major" Stefan Maierhofer mit Millwall nach dem 1:2 bei Leeds in den Abstiegsrängen.

Schon bevor Köln vor 40.000 Zuschauern gegen den Zwölften Aalen mit dem 0:0 unerwartet zwei Punkte abgab, regierte bei Peter Stöger der Ärger. Weil am Rhein in der letzten Woche zu viele schon von Aufstieg und Verstärkungen redeten. Da war der Wiener Trainer gar nicht so freundlich wie gewohnt, sondern so zornig wie noch nie seit dem Amtsantritt: "Die Diskussionen kotzen mich an. Wir sind noch lange nicht oben." Der Aufstiegsplatz ist mit sechs Punkten abgesichert. Trotzdem sagt Stöger: "Die Spieler dürfen sich nicht damit beschäftigen, ob sie für die nächste Saison noch gut genug sind. Wir brauchen Spekulationen, Forderungen und Erwartungen wirklich nicht."

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