Kärnten investiert

Handicap und Arbeit? Luft nach oben in Betrieben

Kärnten
26.11.2025 20:00

Menschen mit Beeinträchtigung wollen arbeiten. Jedoch ist die Suche nach Jobs schwer, denn nicht jeder Betrieb in Kärnten stellt ein. Bund und Land setzen sich für mehr Inklusion ein.

Es kann sehr schnell gehen. Plötzlich wird man durch einen Unfall, eine Krankheit oder einen anderen Schicksalsschlag aus dem Leben gerissen und ist gehandicapt. „Die Mehrheit ist nicht von Geburt an beeinträchtigt“, bestätigt Michael Pichler, Direktor von Zero Project Austria.

Mythen und Vorurteile 
„Gemeinsam mit dem Land Kärnten arbeiten wir daran, dass beeinträchtigte Menschen eine Arbeit finden und dafür auch angemessen bezahlt werden“, erklärt der Gründer des Projektes, Martin Essl. Doch das gestalte sich nicht so einfach.

Zwar gibt es in Kärnten einige Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellen, doch sieht Beate Prettner, Landesrätin für Gesundheit und Chancengleichheit, noch Luft nach oben. Denn viele Betriebe haben diesbezüglich noch viele Vorurteile abzulegen. „Es ist wichtig darauf zu achten, was die Menschen können, und an dieser Stelle die Chancen für den Betrieb zu finden“, sagt Landesrat Sebastian Schuschnig. Mit gutem Beispiel geht der Betrieb Stora Enso im Lavanttal voran:

Potenziale von Menschen zu sehen und richtig einzusetzen, ist sehr wertvoll.
Potenziale von Menschen zu sehen und richtig einzusetzen, ist sehr wertvoll.(Bild: autark/mediapool)

Insgesamt sieben Menschen mit Behinderung haben dort eine Anstellung gefunden und auch Lehrlinge mit Handicap erhalten dort eine Ausbildung. „Die Menschen bereichern unseren Betrieb, sind total engagiert und packen fleißig mit an – dort, wo sie können“, ermutigt René Regenfeldner, Leiter der Lehrlingsausbildung, andere Unternehmen, Vorurteile und Mythen abzulegen.

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