Ottakrings Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp lädt wieder dazu ein, Kinderaugen leuchten zu lassen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr wurde die „Wunschbaum“-Aktion erweitert und möchte nun noch mehr junge Menschen erreichen, deren Alltag von Unsicherheit und Entbehrung geprägt ist.
Nicht alle Kinder erleben Weihnachten in vertrauter Wärme und im Kreis einer Familie, die sie umsorgt. Viele haben nichts, was an das Fest erinnert, das für andere selbstverständlich ist. Genau hier will die Bezirksvorstehung in Ottakring mit dem „Wunschbaum“ ein Zeichen setzen. Der zeigen soll: Du bist nicht allein! Jemand denkt an dich.
Ein Zeichen der Menschlichkeit
Die Initiative lädt dazu ein, in der stillsten Zeit des Jahres innezuhalten und Menschlichkeit sichtbar zu machen. Oft braucht es gar nicht viel. Nur die Bereitschaft, ein Stück Hoffnung weiterzugeben und den bescheidenen Wunsch eines jungen Menschen zu erfüllen, der mit Sehnsucht nach Erfüllung zuvor an den Baum gehängt wurde.
Ich freue mich auf alle, die zu einem Ottakringer Christkindl werden und durch den ,Wunschbaum’ Freude in junge Herzen bringen.

Stefanie Lamp, Bezirksvorsteherin Ottakring
Bild: Martin A. Jöchl
Wo Hilfe gelebt wird
Nach dem bewegenden Zuspruch im vergangenen Jahr wurde die Aktion 2025 ausgeweitet. Neben den jungen Bewohnern des Europahauses des Kindes dürfen diesmal auch Jugendliche aus der Notschlafstelle A-way auf ein Weihnachtsgeschenk hoffen.
Das Europahaus des Kindes ist ein gemeinnütziger Verein mit drei sozialpädagogischen Wohngruppen in Ottakring. Hier erhalten Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, wenn ihre Eltern oder Angehörigen aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, für ihr Wohl und ihre Sicherheit zu sorgen. Die Einrichtung bietet ihnen Halt, Begleitung und einen geschützten Rahmen.
A-way ist eine Notschlafstelle für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die sich in akuten Krisensituationen befinden – sei es durch familiäre Konflikte, Wohnungslosigkeit oder andere Notlagen. Sie erhalten dort nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch professionelle Beratung und Unterstützung bei der Suche nach langfristigen Lösungen.
Gemeinsam Hoffnung schenken
Die Geschenke werden in der Bezirksvorstehung gesammelt und kurz vor dem Heiligen Abend an die Einrichtungen übergeben. Damit auch diese Kinder und Jugendlichen das erleben dürfen, was Weihnachten im Kern ausmacht: Wärme, Hoffnung und das Gefühl, dass jemand an sie denkt.
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