Schock und Trauer herrschen in der 1500-Einwohner-Gemeinde Peilstein im Oberen Mühlviertel (OÖ). Es gibt derzeit nur noch ein Thema: den tragischen Tod des „ewigen Torschützenkönigs“ der örtlichen Sportunion und zweifachen Vaters Rudolf. W., der nur 35 Jahre alt wurde.
Der gelernte Elektriker, der zuletzt als CNC-Techniker gearbeitet hatte, war vor zwei Wochen bei einer Lokaltour mit Freunden in Oepping drei Meter tief eine Mauer hinabgestürzt. Als sich seine Freunde Sorgen machten, weil Rudi nicht zur Disco nachkam, suchten sie ihn. Er lag am Steinboden einer Hauszufahrt, war nicht mehr ansprechbar. Der Mühlviertler wurde in den Linzer Neuromed Campus eingeliefert, wo er am Mittwoch an den Folgen seines Schädelhirntraumas verstarb.
„Die ganze Gemeinde ist tief betroffen“
„Wir haben alle gehofft und gebetet, dass ein Wunder geschieht. Die ganze Gemeinde ist tief betroffen“, sagt Severin Neudorfer, Hauptverantwortlicher der Sportunion Peilstein zur „Krone“. „Der Rudi war so ein lebensfroher und optimistischer Mensch. Es fehlen einem einfach die Worte. Wir sind alle tief schockiert über das, was vorgefallen ist.“
„War in der Nacht dabei, als das Unglück passierte“
Auch Fußballkollege und Funktionär Wolfgang Höfler trauert: „Der Rudi war nicht nur unser Torschützenkönig, sondern auch Kapitän der Kampfmannschaft und Vorstandsmitglied in unserem Verein. Ich bin einer seiner engsten Freunde, war in der Nacht dabei, als das Unglück passiert ist. Er ist mit dem Kopf auf den Asphalt geprallt. Es hat schon Hoffnung gegeben, dass es nicht so schlimm endet.“
Rudi W. hinterlässt seine Frau und zwei kleine Kinder. Die Tochter ist vier Jahre alt, der Sohn drei Jahre. Die junge Familie war im Jahr 2020 in das gemeinsame Haus gezogen.
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