Keine Bremswirkung an der Vorderachse, deformierte Bremsen hinten: Ein ukrainischer Buslenker (21) durfte nach einer Kontrolle in Klagenfurt nicht weiterfahren. Elf Passagiere mussten auf einen Ersatzbus warten.
Am Freitag gegen 13.20 Uhr wurde ein 21-jähriger ukrainischer Buslenker mit einem elf Jahre alten Reisebus durch Beamte der Landesverkehrsabteilung Kärnten auf der Südautobahn im Bereich der Nordumfahrung Klagenfurt zu einer technischen Fahrzeugüberprüfung angehalten. Sachverständige des ASFINAG-Prüfzuges prüften das Fahrzeug am Gelände ABM Klagenfurt – und entdeckten gefährliche technische Mängel!
Kaum noch Bremswirkung!
An der Vorderachse des Reisebusses konnte überhaupt keine Bremswirkung mehr festgestellt werden, an den übrigen Rädern und Achsen waren die Bremsen stark in Mitleidenschaft gezogen, stark angerostet oder sogar deformiert und verkehrstechnisch nicht mehr tolerierbar.
Gefahr im Verzug
Die Weiterfahrt musste dem Lenker wegen Gefahr im Verzug untersagt werden, die Kennzeichentafel und der Zulassungsschein wurden abgenommen.
Die elf Fahrgäste aus der Ukraine, die aus Italien kommend unterwegs in ihre Heimat waren, konnten nach einem kurzen Zwischenstopp mit einem Ersatzbus ihre Heimreise fortsetzen.
Sicherheitsleistung war zu hinterlegen
Zur Sicherung des Verwaltungsstrafverfahrens wurde vom ukrainischen Lenker eine Sicherheitsleistung in Höhe eines vierstelligen Eurobetrages eingehoben. Er wird angezeigt.
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