Sa, 23. Juni 2018

Serie A

04.12.2005 18:59

Juventus baute Vorsprung auf acht Punkte aus

Juventus Turin hat die 1:2-Niederlage von AC Milan bei Chievo Verona perfekt genutzt. Der italienische Rekordmeister feierte am Sonntag in Florenz einen 2:1-Sieg über Fiorentina und liegt nun schon acht Punkte vor dem Tabellenzweiten aus Mailand. Trezeguet (8.) und Camoranesi (88.) trafen für Rapids Champions-League-Gegner, Pazzini (39.) gelang in der 39. Minute der vorübergehende Ausgleich.

Neuer Tabellendritter ist Internazionale, das dank des 1:0-Sieges über Ascoli vom Samstag an Fiorentina vorbeizog. Dahinter verteidigte Livorno durch einen 2:0-Erfolg bei Udinese Platz fünf. Zu Heimsiegen kamen Sampdoria (2:0 gegen Empoli) und Lazio (3:2 über Siena). Erst am Abend trifft AS Roma auf das Schlusslicht aus Lecce.

"Juve" spielte in Florenz erneut ohne Team-Teamtorhüter Gianluigi Buffon. Der Schlussmann hatte Trainer Fabio Capello vor dem Match mitgeteilt, dass er nach seiner schweren Schulterblessur, die er sich Mitte August zugezogen hatte, noch etwas Zeit brauche, bis er wieder hundertprozentig der Alte wird. Damit könnte auch am Mittwoch im Ernst-Happel-Stadion erneut Christian Abbiati das Tor der Turiner hüten und Buffon auf der Bank Platz nehmen.

Während Juventus als Sieger und überlegener Tabellenführer nach Wien kommt, regiert beim ersten Verfolger derzeit große Verunsicherung. Die Mailänder, die am Dienstag im letzten Champions-League-Gruppenspiel Schalke 04 empfangen, verloren in Verona nach 1:0 -Führung noch 1:2. "Diese Niederlage haben wir verdient wie keine andere", gab sich Milan-Trainer Carlo Ancelotti selbstkritisch, versprach aber auch eine rasche Wiedergutmachung: "Wir werden uns gegen Schalke wieder fangen."

Doch die Zweifel an der Klasse der Mailänder werden immer lauter. "Chievo hat Milans Krise aufgedeckt", schrieb am Sonntag "La Gazzetta dello Sport". Die Abwehr sei nicht sattelfest und der Sturm um Superstar Andrej Schewtschenko finde den Weg zum Tor nicht mehr so sicher wie einst, konstatierten die Medien.

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