Unlängst versüßte Andreas Babler uns die Tage mit einem Erinnerungsfoto aus Manhattan: Da lehnte der Vizekanzler lässig an einem Laternenpfahl im Schatten des Rockefeller Centers. Vielleicht als subtiler Protest des SPÖ-Chefs gegen den Kapitalismus?
Das war aber erst der Anfang. In den nächsten Tagen darf sich das geduldige Volk auf eine Flut von Bildern aus New York gefasst machen. Es reisten nämlich nicht nur das Staatsoberhaupt, sondern auch der Bundeskanzler und die Außenministerin zur UNO-Generalversammlung in den „Big Apple“, wie Herr und Frau von Welt die Metropole zu nennen pflegen.
Was für ein Signal in Zeiten der Sparsamkeit! Man braucht nur addieren und multiplizieren, wie viele Tausende Euro die Flüge und Hotels für Van der Bellen, Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger samt Entourage kosten.
Natürlich wird das Budget nicht saniert, wäre das Trio dageblieben oder nur eine oder einer in die USA geflogen. Aber während an allen Ecken und Enden das Geld für die Pensionisten bis zum Gesundheitssystem fehlt, kann so ein Ausflug nur als Provokation von Leuten gesehen werden, denen jegliches Gespür abhanden gekommen ist.
Sogar der deutsche Kanzler Merz, dem Arroganz auch nicht fremd ist, bleibt daheim. Van der Bellen, Stocker und Meinl-Reisinger erzählen, es ginge um einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat. Eine Einrichtung, die sich dermaßen mit Ruhm bekleckert hat wie jetzt die Staatsspitzen.
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