Bei einem Routine-Termin zu Tiertransportkontrollen betreibt das Landesmedienzentrum personell einen großen Aufwand. Aber: Ist der auch wirklich gerechtfertigt?
Das Tierwohl scheint der Landesregierung sehr wichtig zu sein. Zumindest wirkt es so, gemessen an dem Aufwand, den das hauseigene Medienzentrum (LMZ) beim Pressetermin zu den Tiertransportkontrollen am Montag in Bergheim betreibt.
Oder steckt etwa doch eher der Wunsch nach Propaganda dahinter? Denn die steuerfinanzierte Abteilung mit insgesamt 23 Mitarbeitern steht seit Monaten massiv in der Kritik. Der Landesrechnungshof sowie NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn hatten die aufgeblähte Pressestelle mehrfach kritisiert.
Am Montag stellte das LMZ vier Vertreter zum Tiertransporttermin ab, darunter ein Fotograf und ein Kameramann.
Zum Vergleich: Unabhängige Medien, wie etwa die „Krone“, schickten nur maximal zwei Vertreter nach Bergheim. Beim Tierwohl schaue man ganz genau hin, heißt es vom LMZ. Beim Propaganda-Dienst selbst drückt man in puncto Steuergelder offenbar stets ein Auge zu.
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