Fr, 17. August 2018

"Costa"-Unglück

13.01.2014 23:34

Schettino spricht von "unauslöschbarem Schmerz"

Anlässlich des zweiten Jahrestages der Havarie der "Costa Concordia" mit 32 Toten hat der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs, Francesco Schettino (Bild), am Montag von "tiefer Trauer" und "unauslöschbarem Schmerz" gesprochen, die er empfinde. "Ich bin den Angehörigen der Opfer nahe", sagte Schettino der Nachrichtenagentur Ansa. Beim Prozess gegen den Kapitän in Grosseto wurde eine Schweigeminute abgehalten.

Schettinos Verteidiger waren wegen eines mehrtägigen Streiks der italienischen Rechtsanwälte nicht bei der Verhandlung anwesend. Der Prozess wurde auf den 27. Jänner vertagt. Überlebende Passagiere und ihre Anwälte beteiligten sich an einer Kundgebung vor dem Theater, in dem der Prozess stattfindet. Damit wollten sie an die Tragödie erinnern.

Gedenkmesse und Konzert für Opfer
Auf Giglio hielten unterdessen am Montag Überlebende, Retter und Angehörige der Opfer eine Gedenkmesse in jener Kirche ab, in der während der Unglücksnacht zahlreiche Schiffbrüchige Zuflucht gefunden hatten. Die Überlebenden dankten den Bewohnern der kleinen toskanischen Insel für die Hilfsbereitschaft.

Auch Vertreter der italienischen Regierung und der Schifffahrtsgesellschaft Costa Crociere, Betreiberin des verunglückten Schiffes, nahmen an der Zeremonie teil. Zu Ehren der Opfer wurde im Anschluss ein Kranz ins Meer geworfen.

Um 21.45 Uhr, genau zu dem Zeitpunkt als die "Concordia" den Felsen gerammt hatte, heulten auf Giglio die Sirenen, dann folgte eine Schweigeminute für die 32 Toten des Schiffsunglücks vom 13. Jänner 2012.

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