Austria-Trainer Stephan Helm glaubt fest daran, dass das Schiff von ihm in die richtige Richtung zu lenken ist. Gegen Altach muss ein Sieg her.
Ladies first! Deshalb eröffnen heute (14 Uhr/ live auf krone.tv) die violetten Frauen das brisante Wochenende in der Generali-Arena, sie wollen nach dem 2:0 gegen Glasgow nun gegen Minsk den nächsten Schritt Richtung Champions-League-Gruppenphase machen. „Ein überragendes Gefühl, Riesengänsehaut“, sagt Elisa Pfattner, die gegen Glasgow 11,76 (!) Kilometer abspulte, über die Atmosphäre im „echten“ Stadion, und neuerlich auf mindestens 2000 Fans hofft.
Die Frauen wollen, die Männer „müssen“ dann morgen 27 Stunden später gegen Altach gewinnen. Von einem Schicksalsspiel für Trainer Stephan Helm ist die Rede, laut Gerüchteküche kann nur ein (überzeugender) Erfolg gegen Altach seinen Job retten. Wenn überhaupt. Die Länderspielpause naht. Aber kann und will es sich die Austria überhaupt finanziell leisten, Helm spazieren gehen zu schicken und einen Neuen zu holen? Sicher alles andere als einfach, in zumindest äußerlich derart unruhigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber jetzt erst recht demonstriert Helm Ruhe, Fokus und Kampfgeist.
„Wir alle haben uns auch in dieser Woche ausschließlich damit beschäftigt, wie wir das Schiff in die richtige Richtung lenken können. Wir wollen gegen Altach eine Energieleistung bringen und uns dafür endlich auch mit drei Punkten belohnen.“ Die Kritik sei angesichts der großen Erwartungshaltung logisch, die Leistungen seien aber (zumindest teilweise) besser gewesen, als sie mancherorts dargestellt wurden.
„Wir haben einen klaren Plan“
Aufgeben ist für den noch vor wenigen Monaten begeistert gefeierten Burgenländer keine Option. Die Kommunikation innerhalb der Führungsebene der Veilchen sei laut Helm „direkt, intensiv, immer im Klartext“. Die Notwendigkeit, jetzt zwecks Motivation zum Beispiel Videos aus besseren Zeiten auszupacken, sieht der Chefcoach nicht. „Wir haben einen klaren Plan, welche Hebel zu betätigen sind.“
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