In der Champions Hockey League empfängt KAC-Tormann Sebastian Dahm am Samstag (20.20) mit den Rotjacken seinen Ex-Klub Eisbären Berlin. Trotz seiner 38 Jahre denkt der Däne nicht ans Karriereende, will noch drei Jahre im Tor stehen: „Ich träume davon, noch einmal mit dem KAC Meister zu werden.“ Ein Talent darf indes das Topscorer-Trikot tragen.
„Ich bin ein Berliner!“, hatte US-Präsident John F. Kennedy 1963 in der deutschen Hauptstadt gesagt. Ähnliches konnte für eine Saison auch KAC-Goalie Sebastian Dahm behaupten. Denn nach der Spielzeit 2019/20 wechselte der Däne direkt von den Eisbären Berlin zum KAC – und empfängt am Samstag (20.20) in der Champions Hockey League erstmals seinen Ex-Klub. „Ich hatte dort eine tolle Zeit – die Partien vor 13.000 Fans sind mir in Erinnerung geblieben. Wir waren auch richtig stark, hätten einiges erreichen können – leider ist dann Corona gekommen“, erzählt Dahm. Vier von fünf Meisterpokalen in Deutschland holten die Eisbären seit damals.
Klagenfurt gefällt Dahm besser
Mit den Routiniers wie Jonas Müller, Kai Wissmann (verletzt) oder Leo Pföderl hat „Seb“ damals zusammengespielt. „Es ist wie beim KAC – der Klub setzt auf eine gute einheimische Basis mit Eigenbauspielern. Berlin ist zwar eine tolle Großstadt, meiner Familie gefällt es aber in Klagenfurt besser.“
Berlin war eine tolle Großstadt, aber in Klagenfurt gefällt es mir und meiner Familie besser. Ich will noch drei Jahre im Tor stehen – körperliche Fitness und Motivation sind wichtiger als das Alter.
KAC-Tormann Sebastian DAHM
Traum vom Meistertitel
Und das womöglich noch länger! Denn trotz seiner 38 Lenzen hat der Oldie noch lange nicht genug: „Ich will noch drei weitere Jahre im Tor stehen. Körperliche Fitness und die Motivation sind wichtiger als das Alter. Ich träume davon, mit dem KAC erneut Meister zu werden.“
Kein Problem mit Pausen
Es stört ihn auch kaum, dass Flo Vorauer vermehrt auflaufen könnte: „Ein Topklub braucht zwei gute Goalies. Spielt Florian, kann ich mich besser auf die Einsätze vorbereiten.“
Sondertrikot für Youngster
Eine große Ehre gibt es heute (Murray wackelt mit einem Infekt) für Youngster Finn van Ee – er darf nach dem Tor gegen Sparta Prag das Topscorer-Trikot tragen: „Das ist echt cool für mich. Ich finde, dass die Champions League noch mehr Stellenwert verdient hätte – wie in anderen Sportarten.“ Wobei die Berlin-Partie gut ankommt – gestern Mittag gab’s nur noch 650 Tickets.
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