Jetzt startet die letzte Phase vor Inbetriebnahme der neuen Zugstrecke im Dezember: In den kommenden Wochen üben Einsatzkräfte viele mögliche Szenarien entlang der neuen Koralmbahn.
Zuerst fanden bis zum Sommer die Testfahrten statt, seit wenigen Wochen werden die Lokführer und weiteres Personal auf der neuen Strecke geschult – und nun startet mit der Übungsphase für die Einsatzorganisationen die laut ÖBB letzte wichtige Phase vor der Inbetriebnahme des Koralmtunnels.
In den kommenden Wochen werden verschiedenste Szenarien unter realen Bedingungen geprobt. Im Fokus stehen der fast 33 Kilometer lange Koralmunntel sowie die Unterflurtrasse im Bereich Feldkirchen. Am Programm stehen unter anderem Testfahrten mit dem ÖBB-Servicejet – ein Rettungszug, der einen doppelten Railjet abschleppen und 300 Leute evakuieren kann. Auch der Einsatz von Drohnen im Tunnel wird geübt.
Laut ÖBB flossen etwa 15 Prozent der gesamten Investitionssumme von gut fünf Milliarden Euro in die Sicherheit. Alle Anlagenteile sind doppelt verbaut. In der Tunnelmitte befindet sich für Evakuierungen eine etwa ein Kilometer lange dritte Röhre. Hier können Fahrgäste bei Notfällen auf ihre Rettung warten. Im Tunnel ist zudem immer Strom vorhanden: Fällt in einem Bundesland die Energieversorgung aus, springt die andere Seite ein.
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