Ukraine bekommt Waffen

Trump „nicht happy“ über Angriff auf Kiew

Außenpolitik
29.08.2025 08:31

US-Präsident Donald Trump ist über den jüngsten russischen Angriff auf Kiew verärgert. Er sei „nicht happy“, aber auch nicht überrascht, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt. Das russische Militär hatte Kiew in der Nacht auf Donnerstag mit Drohnen und Raketen überzogen.

Nach neuesten Behördenangaben kamen mindestens 23 Menschen ums Leben. Viele weitere wurden verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Die Rettungskräfte suchten in der Nacht auf Freitag weiterhin nach Verschütteten. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Angriffe Rüstungsbetrieben und ukrainischen Luftwaffenstützpunkten gegolten hätten. Alle Ziele seien getroffen worden.

„Dieser Schlag zeigt ganz klar, dass sich die Ziele Russlands nicht geändert haben“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. „Russland greift derzeit alle Menschen auf der Welt an, die sich nach Frieden sehnen. Dies ist ein Schlag gegen die Ukraine. Dies ist ein Schlag gegen Europa. Dies ist auch ein Schlag Russlands gegen Präsident Trump und andere globale Akteure.“

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Russland greift derzeit alle Menschen auf der Welt an, die sich nach Frieden sehnen (..). Dies ist auch ein Schlag Russlands gegen Präsident Trump und andere globale Akteure.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj

Kellogg: „Unschuldige Zivilpersonen“ im Visier
Aus den USA kam bereits scharfe Kritik an dem Angriff. Im Visier seien nicht Streitkräfte und Waffen gestanden, sondern Wohnviertel in Kiew und unschuldige Zivilpersonen, sagte der Ukraine-Gesandte der USA Keith Kellogg. „Diese ungeheuerlichen Angriffe bedrohen den Frieden, um den sich der US-Präsident bemüht.“

Selenskyj schickte nun seine Chefunterhändler zu Gesprächen über Sicherheitsgarantien für sein Land in die Vereinigten Staaten. Das erste Gespräch soll am Freitag in New York mit Vertreterinnen und Vertretern der US-Regierung stattfinden. Dabei geht es darum, die Ukraine nach einem Kriegsende vor einem Wiederaufflammen zu schützen. „Alle, die an den Sicherheitsgarantien arbeiten – an den militärischen, politischen und wirtschaftlichen Komponenten der Sicherheitsgarantien -, werden einbezogen“, sagte Selenskyj.

USA verkaufen der Ukraine Waffen
Die USA haben den Verkauf von Waffen an die Ukraine im Wert von 825 Millionen Dollar (umgerechnet rund 706 Millionen Euro) bekannt gegeben. Die Mittel dazu kommen unter anderem aus Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und einer US-Kreditgarantie. Die neuen Waffen sollen „die Fähigkeit der Ukraine verbessern, aktuellen und zukünftigen Bedrohungen zu begegnen, indem sie für die Ausführung von Selbstverteidigungs- und regionalen Sicherheitsmissionen weiter ausgerüstet wird“, teilte das US-Außenministerium mit. Trump hatte Waffenlieferungen an die Ukraine im Gegensatz zu seinem Vorgänger Joe Biden lange abgelehnt.

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