Im Gail- und Rosental

Bären plündern Bienenstöcke und knacksen im Wald

Kärnten
21.08.2025 06:08

Hungrig dürften zwei Bären gewesen sein, die im Gailtal und im Rosental (Kärnten) Bienenstöcke ausräumten und dabei zerstörten.

In der Nacht auf Mittwoch war er da und in der Nacht auf Donnerstag auch – zweimal hintereinander“, erzählt Heinz Plautz der „Krone“. Er hat im Loibltal an einem Hang nahe bei einem Wohnhaus Bienenstöcke. „Sieben Wabenrahmen mit insgesamt 14 Kilo Honig hat er in der ersten Nacht aufgefressen – ich habe starke Völker“, so der Hobbyimker.

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Zweimal hintereinander war der Bär bei meinen Bienenstöcken. Und ich höre ihn im Wald; es knackst. Er kommt wieder. Ich kann gar nix tun.

Heinz Plautz

Den Bienenstock zerstörte der Bär dabei natürlich und verteilte das Holz auf dem Boden. Aufgrund der ausgefressenen Wachswaben ist ganz klar von einem Bären auszugehen, so die Polizei Ferlach. In der zweiten Nacht hatte das Tier Lust auf weitere Waben. „Mitsamt der Brut hat er alles gefressen“, so Plautz, der die Bärenspuren in den Wald verfolgt hat. „Aber nit weit... weil ich hab’ ihn dort knacksen gehört. Der is keine 200 Meter im Wald drin. Der kommt wieder. Das ist die Gefahr.“

Die Schadenshöhe beträgt Hunderte Euro.

„Bärenhunger“ auch im Gailtal
Der Polizei St. Stefan im Gailtal wurde am Mittwoch angezeigt, dass in der Woche davor offensichtlich ebenfalls ein Bär einen Bienenstock geplündert hatte, der in einem Garten im Gailtal frei zugänglich aufgestellt gewesen war. Die Schadenshöhe im Gailtal ist derzeit nicht bekannt.

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