17.12.2013 13:02 |

"Krone"-Ombudsfrau

Hoffen auf Pension als Weihnachtswunder

Von den Folgen eines schweren Unfalles vor sechs Jahren hat sich Martin Rainer aus Salzburg bis heute nicht erholt. Dennoch wird dem alleinerziehenden Vater die Invaliditätspension verwehrt. Laut eines Gutachtens wäre er nämlich sehr wohl in der Lage, vier Stunden pro Tag in einer geschützten Werkstätte zu arbeiten…
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Mit dem Rad unterwegs zur Arbeit war Martin Rainer am 12.11.2007 als er von einem Lkw beim Rechtsabbiegen übersehen und von dem zwölf Tonnen schweren Fahrzeug überrollt wurde. Dabei erlitt der Salzburger einen mehrfachen Beckenbruch und mehrere Brüche am linken Bein.

Das Becken des Unfallopfers haben die Ärzte mit mehreren Metallplatten und Schrauben "repariert". Geblieben sind aber unerträgliche Schmerzen. "Ohne Schmerzmittel kann ich nicht leben. Ich kann immer nur für ein paar Minuten sitzen und brauche zum Gehen eine Krücke", schildert Martin Rainer.

Er ist laufend in ärztlicher Behandlung und kämpft auch mit den psychischen Folgen des Unfalles. Der ehemalige Staplerfahrer hat deshalb schon zweimal die Invaliditätspension beantragt und 18 ärztliche Gutachten hinter sich. Alles ohne Erfolg, denn laut eines Gutachtens ist der alleinerziehende Vater zwar nicht fähig, an einer Schulung oder Ausbildung teilzunehmen, könnte aber vier Stunden pro Tag in einer geschützten Werkstätte arbeiten...

Für Ihre Ombudsfrau klingt das wie blanker Hohn. Auch Rechtsexperte und Anwalt Wolfgang Stütz meint, dass aufgrund der besonderen Situation die Pension zu gewähren sei. Er hat seine Unterstützung angeboten. Vielleicht gibt es aber noch ein Weihnachtswunder und der neuerliche Antrag wird jetzt endlich doch bewilligt?

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