Kritik an Plänen zum abgeblasenen Klinikum in Liezen reißt nicht ab: Max Lercher ortet „Gefahr für Menschen der Region“. Ausseer Bürgermeister waren indes zu Gast bei der steirischen Landesregierung in Graz.
Statt dem neuen Klinikum in Niederhofen soll der Standort Rottenmann ausgebaut, die Spitäler in Schladming und Bad Aussee dafür geschwächt werden – der Plan B zum Leitspital sorgte für Kritik an der Landesregierung. Erst vor zwei Tagen waren die Bürgermeister der Region Ausseerland deswegen bei Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ), Stellvertreterin Manuela Khom und Landesrat Karlheinz Kornhäusl (beide ÖVP) zu Gast. Man will den „vorliegenden Expertenvorschlag weiterentwickeln“.
Unzufrieden damit ist die SPÖ, namentlich Steiermark-Chef Max Lercher und Klubobmann Hannes Schwarz. Der Plan B sei eine „Scheinlösung“. „Wir brauchen eine 24/7-Akutversorgung – und zwar an allen drei Spitalsstandorten, sowie je eine echte Kinder- und Jugendambulanz und eine neurologische Versorgung mit Schlaganfalleinheit im Bezirk“, fordern die Sozialdemokraten.
Gegenwind kam von FPÖ-Gesundheitssprecher Marco Triller: Das sei ein „Schauspiel der Selbstinszenierung“. Die SPÖ habe zuerst das Leitspital mit auf den Weg gebracht, sei kurz vor der Wahl umgeschwenkt und habe jetzt wieder umgeschlagen.
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