07.12.2013 16:34 |

Grünen-Vorstoß

5 Hauptprojekte für einen Umweltpolitik-Neustart

Blamabel, ignorant, ohne Engagement und Ehrgeiz seien die Pläne von SPÖ und ÖVP im Bereich Umweltschutz und Energie – so lautet die Attacke der Grünen auf die Koalition. Parteichefin Eva Glawischnig fordert dringend Nachverhandlungen und legt nun fünf Schlüsselprojekte vor.
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"In Deutschland umfasst das Kapitel Umweltschutz im Koalitionsvertrag 21 Seiten, bei uns ist es ein vierseitiges Wischiwaschi-Papier", kritisiert Glawischnig im Gespräch mit der "Krone" die Umweltpläne der Regierung. Das werde nicht reichen, so die Grünen-Chefin.

Sie fordert einen nationalen Schulterschluss und legt fünf Hauptprojekte vor:

  • Ein Bundes-Energieeffizienzgesetz, das den Verbrauch in zweckmäßigere Bahnen lenkt.
  • Der Ausbau von Ökostrom aus Sonne, Wind und Wasser.
  • Ein 365-Euro-Öffi-Ticket in allen Bundesländern.
  • Ein Bundesrahmengesetz Naturschutz, das die gesicherte Finanzierung für Maßnahmen in Schutzgebieten und die Prüfung weiterer Nationalparkprojekte beinhaltet.
  • Vorrang für biologisch und gentechnikfreie Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen, speziell in Schulen und Kindergärten.

"Österreich hätte hervorragende Voraussetzungen, um international eine Vorreiterrolle einzunehmen", so Glawischnig, die auf ein Umwelt-Gespräch mit Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger drängt.

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