Kirchtagspatron

Über zwei Meter hohe Jakobus-Statue enthüllt

Kärnten
26.07.2025 10:00

Rechtzeitig zum Jakobimarkt, der traditionell am Beginn der Villacher Kirchtagswoche abgehalten wird, wurde Freitagabend die neue Jakobus-Statue gesegnet - ein gewichtiges Kunstwerk!

Der erste Jahrmarkt Kärntens war in Villach abgehalten geworden: Rund um den Jakobstag am 25. Juli im Jahr 1225. Jahrhundertelang geriet er in Vergessenheit, doch in den 1980ern initiierte die Bauerngman den Jakobimarkt wieder. Er eröffnet seither die Kirchtagswoche: Am Montag, 28. Juli, präsentieren Fieranten rund um die Jakobskirche schöne Produkte aus allerlei Handwerken.

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Für die Stadt Villach ist es eine große Freude, dass die Statue des heiligen Jakobus eingeweiht wird. Sie erinnert uns an Villachs jahrhundertealte Tradition als Ort des Handels und der Begegnung.

Günther Albel, Bürgermeister der Stadt Villach

Ein Zeichen für alle, die nicht stehen bleiben wollen
Dem heiligen Jakobus ist auch die Stadthauptpfarrkirche in Villach geweiht. Und dort steht seit Freitag eine neue Statue, die den Kirchtagspatron zeigt.  Der Gold- und Silberschmied Adolf Pobaschnig-Girardi hat zweieinhalb Jahre lang mit theologischer Begleitung von Stadthauptpfarrer Richard Pirker einen Jakob entwickelt, der nicht alte gotische oder barocke Heiligenfiguren kopiert, sondern in sich ruhend, wachsam, einladend und ausdrucksstark für den Willen und die Freude der Stadt, für den Glauben an die grenzenlose Liebe Gottes, also auch für „senza confini“ stehen soll. 

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Die Statue nimmt uns in der Bewegung mit, steht für einen kraftvollen Ausdruck und eine Verantwortung, die Jakobus sich als im Herzen Ergriffener stellt. Das ist ein echter Heiliger, dem man seinen Missionseifer abnimmt und zugleich eine Figur, die wie aus alten Zeiten auferstanden ist und in eine Zukunft blickt, die noch offen ist.

Stadthauptpfarrer Richard Pirker

In einer Kunstgießerei in Telfs wurde der 2,20 Meter große und 600 Kilo schwere Jakobus aus Bronze gegossen.  Der Villacher Steinmetz Peter Kleber hat den 6 Tonnen schweren Sockel bewegt. Erdbeweger, Statiker, Beleuchter... und zahlreiche Sponsoren haben diesen Jakobus ermöglicht.

In einer Kunstgießerei in Telfs wurde der 2,20 Meter große und 600 Kilo schwere Jakobus aus ...
In einer Kunstgießerei in Telfs wurde der 2,20 Meter große und 600 Kilo schwere Jakobus aus Bronze gegossen.(Bild: Klaus Loibnegger)

Wer war Jakobus?
Der heilige Jakobus der Ältere verkörpert den Wegbegleiter, war er doch Pilger und einer der ersten Apostel. Im Jahr 43 wurde er, wie berichtet wird, hingerichtet. Seine Gebeine wurden später nach Santiago de Compostela in Spanien überführt, wo der berühmte Jakobsweg endet. Das Zeichen der Pilger ist heute noch die nach dem Apostel benannte Jakobsmuschel. 

Jakobus ist der Patron von Spanien, von Innsbruck, Beschützer der Arbeiter, Seeleute, Hutmacher, Apotheker und Drogisten sowie der Wallfahrer.

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