In einer Versuchsanordnung war klar zu erkennen, dass etwa ein schwarz gekleideter Fußgänger nach rund 60 Metern aus dem Lichtkegel der Autos verschwindet. Selbst ein heller Fußgänger ist nach rund 90 Metern nicht mehr sichtbar. "Einzig jener Passant, der Reflektoren angebracht hatte, war rechtzeitig auszumachen", erklärt ÖAMTC-Chefinstruktor Roland Frisch der "Krone".
Bei einem Tempo von 100 Kilometern pro Stunde legt das Auto aber pro Sekunde rund 28 Meter zurück. "Die Reaktionszeit eingerechnet würde man den dunklen Spaziergänger zu spät erkennen", warnt Frisch. Sein Tipp: Die Geschwindigkeit in der Dunkelheit auf Landstraßen reduzieren, sonst fährt man im Blindflug.
Auch Scheinwerfer von Motorrädern, die sich vor einem Auto oder Lkw befinden, sind für das Auge zunächst nicht auszumachen. Abhilfe schaffen hier Erkennungs- und Kamerasysteme, die in modernen Premiumautos verbaut sind.










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