„Auf Erfolgskurs“

KTM sucht nach der Pleite wieder neues Personal

Oberösterreich
08.07.2025 15:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Der Innviertler Motorradhersteller KTM, der im November 2024 Insolvenz angemeldet hatte und dessen Sanierungsverfahren im Juni abgeschlossen wurde, sieht sich mit im ersten Halbjahr weltweit 100.391 verkauften Maschinen an Endkunden „wieder auf Erfolgskurs“. Auch neue Mitarbeiter werden gesucht.

Vergleichszahlen zum Motorrad-Verkauf von 2024 werden allerdings nicht genannt. „Durch das laufende Insolvenzverfahren im ersten Halbjahr ist ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum nicht möglich“, heißt es dazu vom Unternehmen auf „Krone“-Anfrage. Im Geschäftsbericht für 2024 ist jedenfalls von über das ganze Jahr gesehen 292.497 abgesetzten Motorrädern zu lesen.

Zu den im ersten Halbjahr 2025 mehr als 100.000 verkauften Maschinen an Endkunden kommen weitere 50.286 Stück, die an Händler und Importeure geliefert wurden. Auch alle Lieferketten seien reaktiviert worden, teilte das Unternehmen mit.

36.000 Motorräder sind noch auf Lager
Am 17. März 2025 war zum Abbau der Lagerbestände nach dreimonatiger Fertigungspause das Werk zwar schrittweise wieder hochgefahren worden, die Produktion wurde aber wegen Problemen mit den Lieferketten ab Mai bis Ende Juli gestoppt. „Wir konnten den Lagerbestand von Ende 2024 bis jetzt fast halbieren und liegen derzeit bei einem weltweiten Lagerbestand von rund 36.000 Motorrädern“, teilte das Unternehmen mit. Bis Ende des heurigen Jahres soll der Bestand weiter reduziert werden.

100 Stellen ausgeschrieben
Die positiven Verkaufszahlen und die Reduktion der Lagerbestände Richtung normales Niveau „geben uns die Zuversicht, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind“, so CEO Gottfried Neumeister. So werde auch nach Personal für die österreichischen und internationalen Standorte gesucht. Aktuell seien 100 Stellen – großteils in Oberösterreich – ausgeschrieben. Für die Produktion – der Neustart ist für 28. Juli geplant – werden derzeit aber noch keine neuen Mitarbeiter gesucht.

Neumeister wertete den „starken Absatz“ im ersten Halbjahr auch als Zeichen dafür, „dass der Rückhalt der Motorrad-Community für die Marke KTM ungebrochen ist“.

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