Viel Geld sprudelt

775 Millionen Euro für unser Trinkwasser

Niederösterreich
01.07.2025 06:50

Volles Rohr für den Ausbau der Trinkwasserversorgung: Damit Qualität und Versorgung auch für die nächsten Generationen gesichert sind, will die EVN jetzt kräftig investieren.

Eine Investition in die Zukunft: Die EVN wird bis 2055 rund 775 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich investieren. „Dabei entfallen auf neue Anlagen mit 150 Projekten rund 400 Millionen Euro und auf die Sanierung des Anlagenbestandes rund 375 Millionen Euro“, hieß es am Montag von Vorstandsdirektor Stefan Stallinger. Im Fokus steht dabei der regionale Ausgleich, überregionale Versorgungsstrukturen seien notwendig.

Transportleitung von Krems nach Zwettl
Im Herbst in Betrieb gehen wird beispielsweise eine 60 Kilometer lange Transportleitung von Krems nach Zwettl. 50 Millionen Euro sind in die Verwirklichung dieses Projekts geflossen. In dem riesigen Ausbauprogramm ebenso enthalten sind die Revitalisierung der Altarme der Petroneller Au (um die Au zu retten und das Brunnenfeld abzusichern) und eine neue Donauquerung zwischen dem Industrie- und Weinviertel.

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150 Projekte zur Absicherung der Wasserversorgung sind geplant, unter anderem die Neuerrichtung und Erweiterung von Brunnenfeldern, Naturfilteranlagen, Speichern und 280 Kilometer Transportleitungen.

Stefan Stallinger, Vorstandsdirektor EVN

„Weitere Schwerpunkte liegen auf der Erschließung neuer Brunnenfelder sowie der Errichtung neuer Naturfilteranlagen. Darüber hinaus errichten wir rund 280 Kilometer neue Transportleitungen und zusätzliche Speicherbauwerke mit einem Volumen von rund 26.500 Kubikmetern“, kündigte Franz Dinhobl, Geschäftsführer von EVN-Wasser, an.

(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Auch Landesvize Stephan Pernkopf betonte die Notwendigkeit überregionaler Transportleitungen. Denn es steigt die Zahl der versorgten Einwohner ebenso wie deren Bedarf an klarem, kühlem Nass (siehe Grafik). In Sachen Trinkwasserversorgung gab es indes auch von Seiten Pernkopfs einen positiven Ausblick. „Selbst wenn der Wasserbedarf in den nächsten drei Jahrzehnten um ein Viertel steigt, steht uns auch 2055 noch mehr als doppelt so viel Wasser zur Verfügung, wie wir tatsächlich brauchen: 394 Millionen Kubikmeter Bedarf bei einem Dargebot von 855 Millionen Kubikmetern.“

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