Limp Bizkit liebt man oder hasst man. Oder sie sind einem einfach wurscht (obwohl diese Leute eher in der Minderheit sind). Ähnlich wird es sich mit diesem "Greatest Hitz"-Album verhalten: die Musikauswahl umfasst 14 Klassiker, darunter auch "Frühwerke" wie "Counterfeit", in erster Linie aber Songs von den beiden Megasellern "Significant Other" und "Chocolate Starfish and ..."
Vom letzten, total, basic, back to the roots, super-unkommerziellen Flop-Album "The unquestionable truth" findet sich dafür gleich gar kein Song am Album. Im Gegenzug gibt's drei bislang unveröffentlichte Songs, die aber allesamt nicht sonderlich vom Hocker reißen und mehr in die Mellow-Richtung vom "Results may vary" gehen. Am auffälligsten ist noch das Cover-Medley "Home Sweet Home/Bittersweet Symphony" (Moetley Crue/The Verve).
Und damit wären wir endlich da angekommen, wo sich die Geister wohl am meisten scheiden wären: was hat man Fred Durst in seinen Drink geschüttet, dass er sein OK zu einem weiß-rosa Cover mit der Shilouette eines Schulmädchens gibt???
Am Ende bleibt aber trotzdem ein hübsches Hit-Feuerwerk das zeigt, was einmal an Energie und Kreativität in dieser Band steckte.
Fazit: 8 von 10 orientierungslosen Weichkeksen
Von Christian Schleifer









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