"Unsere ersten Berechnungen sind, dass wir es schaffen werden, 150 Personen in Österreich zu rekrutieren", so AUA-Sprecher Peter Thier am Montag. Die restlichen 80 der 230 neuen Flugbegleiter sollen in sogenannten Crew-Basen außerhalb Österreichs stationiert werden. "Wir kriegen in Österreich schwer jemanden, der fließend chinesisch spricht", so Thier. Das Unternehmen argumentiert mit der Verbesserung der Qualität - die ausländischen Kunden könnten so vermehrt in ihrer Landessprache angesprochen werden.
Bei Lufthansa und Swiss "gute Erfahrungen"
Im Konzern hätten Lufthansa und Swiss gute Erfahrungen mit Flugbegleiterbasen im Ausland gemacht, so Thier. "Wir haben etwa 20 japanische Flugbegleiter bei uns angestellt. Das funktioniert sehr gut."
Betriebsrat empört über "Lohndumping"
Austrian-Airlines-Betriebsrat Karl Minhard ist hingegen empört. Gegenüber dem "Standard" sprach er von "billigstem Lohndumping" und kritisierte, dass derartige Pläne parallel zu den gerade laufenden Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag gewälzt würden. Am Donnerstag wollen sich Management und Belegschaftsvertreter über das Thema unterhalten.












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