Bis zu 200 km/h

Tote durch Super-Zyklon "Phailin" an Indiens Küste

Ausland
13.10.2013 08:03
Der gewaltige Wirbelsturm "Phailin" hat an der Ostküste Indiens eine Spur der Verwüstung hinterlassen. 18 Menschen starben laut dem Nachrichtensender CNN-IBN, als entwurzelte Bäume ihre Häuser trafen. Augenzeugen berichteten am Sonntag von zahlreichen Überflutungen, umgeworfenen Autos und zerstörten Stromleitungen.

Der Super-Zyklon war am Samstagabend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern nahe der Stadt Gopalpur auf Land getroffen. In einer der größten Evakuierungsaktionen seit Jahrzehnten brachten die Behörden fast eine Million Menschen aus den Küstengebieten in Sicherheit. Insgesamt waren rund zwölf Millionen Menschen von dem Sturm betroffen.

Vor 14 Jahren hatte ein sogenannter Super-Zyklon ebenfalls die Küste Orissas getroffen, damals waren 10.000 bis 15.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden erklärten, sie seien diesmal viel besser vorbereitet gewesen.

Aufräumarbeiten laufen an
Rettungs- und Hilfskräfte begannen am Morgen bereits damit, Straßen freizuräumen und die Kommunikation wiederherzustellen. Außerdem wurden Ärzte in die betroffene Region entsandt und Tausende Essenspakete bereitgestellt.

Der Sturm schwächte sich im Verlauf der Nacht ab, erreichte am Sonntagmorgen aber noch immer Windgeschwindigkeiten von 110 km/h. Weitere starke Regenfälle werden vorausgesagt.

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