Alle Forschungsprojekte, etwa zum Klimawandel oder zum Leben der Pinguine, würden vorerst "eingestellt", erklärte die NSF, deren Website wegen des "Shutdown" zurzeit offline ist. Die meisten Wissenschaftler werden nach Neuseeland ausgeflogen, lediglich eine Notbesetzung soll Sicherheit und Erhalt der Stationen sichern.
Die Vereinigten Staaten betreiben in der Antarktis drei Forschungsstationen: Die Palmer-Station auf der Anvers-Insel, die die einzige nördlich des südlichen Polarkreises ist, die Amundsen-Scott-Südpolstation (Bild), die nur wenige Hundert Meter vom geographischen Südpol entfernt ist, und die McMurdo-Station an der Küste des Rossmeers. Letztere ist die größte Forschungs- und Logistikstation in der Antarktis und besteht mittlerweile aus über 85 Gebäuden.
Auch wenn bald wieder Geld fließen sollte, liegen einige Forschungsvorhaben laut NSF möglicherweise sogar längerfristig auf Eis: Sie sind nur im antarktischen Sommer möglich.
Die NFS ist eine unabhängige Einrichtung der US-Regierung in Arlington (Virginia) deren Aufgabe die finanzielle Unterstützung von Forschung und Bildung auf allen Feldern der Wissenschaften - mit Ausnahme der Medizin - ist. Pro Jahr werden etwa 40.000 Projektanträge an sie gestellt, von denen rund ein Viertel gefördert wird.













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.