Art und Weise einer öffentlichen Schelte müssten sehr gut überlegt sein. "Es dauert, bis man ein Gefühl dafür entwickelt, wann der richtige Zeitpunkt für diese Form gekommen ist und in welchem Ton man das macht", ergänzte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.
"Nicht mehr so glaubwürdig"
"Im Moment der Kritik muss man die Emotionen zurückhalten können. Wenn der Chef zu emotional ist, dann verliert der irgendwann. Dann ist er nicht mehr so glaubwürdig." Vorstandsmitglied Sammer hatte der eigenen Mannschaft nach dem 2:0-Sieg gegen Hannover 96 vor TV-Kameras "Dienst nach Vorschrift" vorgeworfen.
"Interne Auftritte der Führungskräfte viel wichtiger"
Öffentlich geäußerte Kritik erreiche die Spieler oft gar nicht, betonte Lahm. "Für uns Athleten spielt das, was die Verantwortlichen in der Öffentlichkeit sagen, nicht die ganz große Rolle." Für die Profis seien die internen Auftritte der Führungskräfte viel wichtiger.
"Ein guter Trainer und Kapitän moderiert, er diktiert nicht. Schon gar nicht mithilfe der Öffentlichkeit", meinte Lahm. Es sei nicht einfach, ein Thema zu dirigieren, "weil alles emotionalisiert wird".








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