Das italienische Santa Margherita di Pula scheint für Julia Grabher ein guter Boden zu sein. Im vorigen Herbst konnte die Vorarlbergerin dort ihren ersten Turniersieg nach überstandener Handgelenksoperation feiern. Und jetzt ist die 28-Jährigen auf gutem Weg, ein weiteres Mal auf Sardinien zuzuschlagen.
Mit dem Masters 1000-Turnier in Miami war Julia Grabhers „Protected Ranking“ ausgelaufen, das es ihr ermöglicht hatte, nach ihrer Handgelenks-OP im Herbst 2023 weiterhin bei den großen Turnieren zu spielen. Heißt: Die Dornbirnerin, die in der Weltrangliste im vergangenen August kurzfristig sogar aus den Top-1000 gefallen war und im WTA-Ranking aktuell als Nummer 336 geführt wird, muss sich jetzt über ITF-Turniere zurückkämpfen.
Scheinbar mit Erfolg! Beim ITF-W35-Sandplatzturnier in Santa Margherita di Pula an der Südspitze von Sardinien präsentiert sich Österreichs ehemalige Nummer eins bislang bärenstark. Nach einem 6:4, 6:1-Erfolg zum Auftakt gegen die Lucky Looserin Caterina Odorizzi (It), machte sie im Achtelfinale mit der französischen Qualifikantin Ksenia Efremova kurzen Prozess und schoss sie 6:0, 6:2 vom Platz.
Klare Angelegenheit
Auch im Viertelfinale ließ die ehemalige Nummer 54 der Welt nichts anbrennen. Gegen die 23-jährige Japanerin Ikumi Yamazaki (WTA-Nr. 418) ging Grabher mit zwei Breaks rasch 4:0 in Führung. Zwar musste sie dann ein Re-Break einstecken, servierte in der Folge aber ungefährdet zum 6:3-Satzgewinn aus. Im zweiten Durchgang ließ Grabher ihrer Konkurrentin gerade mal ein Game und ging nach 1:22 Stunden als 6:3, 6:1-Sieger vom Sandplatz. Auf wen sie im Duell um den Finaleinzug treffen wird, entscheidet sich im Duell der top gesetzten Griechin Despina Papamichail und der Deutschen Stephanie Wagner.
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