„Bitte warten“ hieß es vergangene Nacht für Österreichs ehemalige Tennis-Nummer-eins der Damen, die Vorarlbergerin Julia Grabher. Beim Masters-Turnier in Indian Wells präsentierte sich die 28-Jährige gegen US-Newcomerin Iva Jovic zwar bärenstark – doch dann machte der Wettergott in der kalifornischen Wüste der Dornbirnerin einen Strich durch die Rechnung.
Gerade einmal zwei Regentage weisen die Klimatabellen von Indian Wells im kalifornischen Coachella Valley für den März im Durchschnitt auf. Einen davon erwischte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Julia Grabher, deren Erstrundenpartie bei dem mit knapp neun Millionen US-Dollar dotierten WTA-1000er-Turnier gegen Iva Jovic nach 45 Spielminuten wegen Regens abgebrochen werden musste.
Dank Krejcikov-Verzicht direkt im Hauptfeld
Grabher, aktuell die Nummer 388 der Weltrangliste, war dank nach der Absage der tschechischen Wimbledon-Siegerin Barbora Krejcikov und dank ihres Protected Rankings nach ihrer Handgelenks-Operation im Herbst 2023 in den Hauptbewerb des Masters-Turniers gerutscht. Die um elf Jahre jüngere und in der WTA-Rangliste um 231 Positionen besser gerankte Jovic hatte von den Veranstaltern eine Wildcard erhalten.
Souveräner Start mit zwei Breaks
Die Vorarlbergerin, die in diesem Jahr noch auf einen Hauptrunden-Sieg wartet, zeigte aber von Anfang an, dass sie endlich anschreiben will. So gelang dem Schützling von Trainer-Legende Günter Bresnik, der in Indian Wells von ihrem Bruder Alex als Touringcoach begleitet wird, zuerst ein Break zum 3:1, ehe sie umgehend auf 5:1 erhöhen konnte und in der Folge den Satz mit 6:2 ausservierte.
Fortsetzung für kommende Nacht geplant
Im zweiten Durchgang konnten beide Spielerinnen gerade einmal ein Servicegame durchbringen, ehe der Regen zum Spielverderber wurde. Die Partie soll nun am Freitagabend um 20 Uhr Ortszeit (Samstag, 5 Uhr MEZ) im Stadium 3 fortgesetzt werden.
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