EL-Gruppen-Auslosung

Keine glamourösen Gegner für Rapid und Salzburg

Sport
30.08.2013 13:46
Standard Lüttich, Elfsborg und Esbjerg bzw. Dynamo Kiew, Racing Genk und Thun - Österreichs noch in der Europa League verbliebene Vertreter Red Bull Salzburg und Rapid haben wie die Austria am Vortag nicht unbedingt eine absolute Knaller-Gruppe erwischt. Am ehesten birgt wohl noch das Duell von Rapid mit dem neuen Klub von ÖFB-Teamverteidiger Aleks Dragovic, Dynamo Kiew, Potenzial. Ansonsten muss vor allem Salzburg mit relativ unattraktiven Kontrahenten auskommen. Sportlich gesehen können aber beide Teams mit einem Aufstieg in die K.-o.-Phase rechnen.

Vonseiten Red Bull Salzburgs geht Trainer Roger Schmidt von einer "recht ausgeglichenen Gruppe" aus. Man werde ab sofort alles daran setzen, Informationen über die Gegner aus Belgien, Schweden und Dänemark zusammenzutragen. Dass es einmal nicht weit in den Osten des Kontinents geht, hob indes Sportdirektor Ralf Rangnick hervor: "Positiv ist auch, dass diese Spiele keine weiten Reisen oder außergewöhnliche organisatorische Vorbereitungen erfordern."

Salzburg: Platz eins oder zwei für Rangnick drinnen
Man habe jedenfalls eine interessante Gruppe erwischt und dürfe sich gegen Standard Lüttich, Elfsborg und Esbjerg durchaus gute Chancen ausrechnen. Platz eins oder zwei, die jeweils zum Aufstieg in die K.-o.-Phase berechtigen würden, seien laut Rangnick jedenfalls drinnen. Das sah auch Verteidiger Florian Klein so: "Die Gegner sind gut, wir haben aber auf jeden Fall Möglichkeiten, über die Gruppenphase hinaus dabei zu sein."

Rapid: Hofmann sieht Kiew über anderen Teams
Bei Rapid überwog nach der Auslosung im Grimaldi-Forum von Monaco die Zufriedenheit. Vor allem Trainer Zoran Barisic war sehr positiv gestimmt: "Wir freuen uns auf diese Duelle mit starken Mannschaften, wobei ich uns nicht unbedingt als Favorit sehen würde. Unsere Mentalität ist es, von Spiel zu Spiel zu schauen. Für uns ist es einmal wichtig, es in die Gruppenphase geschafft zu haben, wo wir uns weiterentwickeln möchten."

Ebenfalls nicht gerade als Favorit für den Gruppensieg sah Steffen Hofmann seine grün-weiße Equipe. Dynamo Kiew mit dem Ex-Austrianer Aleks Dragovic steht für den Deutschen über den anderen drei Teams. Ohne Topleistungen sei der Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Europa League aber sowieso nicht zu schaffen. Sportdirektor Helmut Schulte: "Unser Ziel ist es, weiterzukommen, aber das wird nicht im Vorbeigehen klappen."

Dragovic freut sich auf "geile Gruppe"
Dragovic freute sich in einer ersten Stellungnahme übrigens bereits auf eine "geile Gruppe". Sein Team sei gegen Genk, Rapid und Thun wohl Favorit, dürfe aber keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen. Die Kontrahenten sind ihm allesamt bekannt: Genk war Europa-League-Gegner seines Ex-Klubs Basel in der vergangenen Saison, Rapid sei für ihn als Ex-Austrianer sowieso der "Erzrivale" und gegen Thun habe er in der Schweiz Meisterschaft gespielt. "Ich finde das so geil", sagte Dragovic. "Ich habe vor Freude geschrien, als Rapid gezogen wurde."

Spieltermine Gruppe C:
19. September (19 Uhr): Salzburg - Elfsborg, Standard Lüttich – Esbjerg
3. Oktober (21.05): Esbjerg - Salzburg, Elfsborg - Standard Lüttich
24. Oktober (21.05): Elfsborg - Esbjerg, Salzburg - Standard Lüttich
7. November (19): Esbjerg - Elfsborg, Standard Lüttich – Salzburg
28. November (21.05): Elfsborg - Salzburg, Esbjerg - Standard Lüttich
12. Dezember (19): Salzburg - Esbjerg, Standard Lüttich - Elfsborg

Spieltermine Gruppe G:
19. September (21.05): Dynamo Kiew - Genk, Thun – Rapid
3. Oktober (19): Rapid - Dynamo Kiew, Genk – Thun
24. Oktober (19): Genk - Rapid, Dynamo Kiew – Thun
7. November (21.05): Rapid - Genk, Thun - Dynamo Kiew
28. November (19): Genk - Dynamo Kiew, Rapid – Thun
12. Dezember (21.05): Dynamo Kiew - Rapid, Thun - Genk

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