Ring frei zur zweiten Runde: Die Eisbullen wollen auch in Bozen bestehen. Murphy ist wieder mit an Bord. Luca Auer ist mittlerweile als vierter Center gesetzt.
Mit dem 3:1-Heimsieg vom Halbfinalstart im Gepäck und Defender Murphy im Bus (Genoway weiter nicht auf dem Eis) ging es für die Eisbullen bereits Donnerstag nach Bozen. Wo der Meister heute, Freitag, im zweiten Treff in der Eiswelle weiter auf Erfolgskurs surfen will. „Im ersten Spiel haben wir Zeit gebraucht, um reinzukommen. Jetzt sind wir aber in der Serie angekommen und so müssen wir weitermachen“, betont Luca Auer, der im Viertelfinale gegen Fehervar noch 13. Stürmer war, nach dem Rowe-Abgang aber jetzt als vierter Center gesetzt ist.
„Du musst normal weitermachen und immer bereit sein“, beschreibt der 20-Jährige die Zeit in der „Warteschleife“. Jetzt ist er mit Huber und Hochkofler zusammengespannt. „Ich verstehe mich mit beiden sehr gut, dazu ist Peter (Hochkofler, Anm.) auch noch mein Zimmerpartner“, fühlt sich Auer wohl. Was sich auch im Bozener Hexenkessel nicht ändern soll. „Es ist immer cool, wenn es in der Halle laut ist und zugeht. Wir wollen die negative Energie der dortigen Fans in positive umwandeln.“
Linz-Tickets gingen raus wie warme Semmeln
Verwandelt sollte auch das Auftreten der Südtiroler sein, die aufs Serien-0:1 eine Reaktion zeigen müssen. Luca: „Beide Teams haben noch nicht ihr härtestes Spiel ausgepackt.“
Im zweiten Halbfinalduell war das Heimspiel der Linzer „Überstunden-Kaiser“ gegen KAC in 15 Minuten ausverkauft. Nach zuletzt siebenmal Overtime wird Freitag der fünfte Sieg in Serie anvisiert.
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