Küstenruderin Tabea Minichmayr will bei der WM in der Türkei eine Medaille holen. Denn bei der Europameisterschaft, die am selben Ort stattgefunden hat, wurde es nur der unbeliebte vierte Platz. Die Vorbereitung fand großteils beim Heer statt.
Vierter will bei einem Großereignis niemand werden. Einer muss diesen unbeliebten Platz aber trotzdem belegen. Bei der Europameisterschaft der Küstenruderer im Beach Sprint holten Tabea Minichmayr (Möve Salzburg) und der Oberösterreicher Paul Ruttmann im Mixed-Doppelzweier Blech. „Wenn wir noch einmal ins Halbfinale fahren, werden wir dieses Mal mehr Motivation haben“, nimmt es Minichmayr für die WM – die wie die EM an der türkischen Küste in Manavgat stattfindet – als Ansporn.
Top acht als Ziel
Die Zielsetzung ist vor dem ersten Vorlauf am Donnerstag die gleiche: Das Erreichen der Top acht. „Wir haben durch die EM extrem viel gelernt, mehr Erfahrung bekommen. Wir wissen, was wir zu tun haben“, fühlt sich die 26-Jährige, die mit dem Team am Montag in der Türkei angekommen ist, gut vorbereitet. Gelingt gleich am Donnerstag der Sprung ins Achtelfinale, wartet Freitag ein freier Tag, bevor es Samstag und Sonntag hinsichtlich der Medaillen richtig ernst wird.
Wobei in den vergangenen Wochen nur am Wochenende trainiert werden konnte – unter der Woche absolvierte die frischgebackene Heeressportlerin die Grundausbildung. „Das ist extrem cool für mich“, freut sich Minichmayr über diese Möglichkeit und die finanzielle Absicherung dahinter. Zuerst war sie gemeinsam mit anderen Spitzensportlern in der Kaserne im steirischen Gratkorn, bevor es zuletzt nach Salzburg ging.
Litauer eingespielt
„Es war zwar nicht super optimal. Aber ich denke nicht, dass es ein Nachteil ist. Es hat gut gepasst“, betont die Einer-Europameisterin von 2024. Für die WM seien noch zwei, drei starke Teams außerhalb von Europa dazugekommen. „Es kann sein, dass wir uns steigern. Aber es werden sicher auch die anderen besser sein. Die Kombinationen sind alle neu, deswegen ist es schwierig einzuschätzen. Nur die Litauer, die EM-Dritter geworden sind, sind eingespielt.“
Neben Minichmayr leistet wie bei der EM auch Nikolas Roidmayer einen Salzburger Beitrag zum Großereignis. Der Tennengauer rudert mit der Oberösterreicherin Caroline Schwendinger bei den Junioren.
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