Nichts wurde es mit der erhofften Medaille im alpinen Riesentorlauf bei der Snowboard-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Claudia Riegler und Andreas Prommegger scheiterten beide im Viertelfinale. Auch für die anderen Österreicher war der Bewerb schnell vorbei.
Riegler machte sich als Quali-Vierte berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall. Und auch der Start in den Bewerb verlief gut - die 51-Jährige gewann das Achtelfinale gegen Lokalmatadorin Baetschi (Sz) souverän. Im Viertelfinale war im Duell mit Caviezel (Sz) aber dann doch etwas überraschend Endstation. "Ich kann mir nichts vorwerfen, habe gute Läufe gezeigt", resümierte Riegler. Gold sicherte sich die tschechische Favoritin Ledecka.
Bei den Herren landete Prommegger in der Quali auf Rang acht. Auch der Pongauer gewann seinen ersten Lauf, musste sich dann in der Runde der letzten acht aber dem Südkoreaner Kim geschlagen geben. "Ich musste zum Schluss riskieren, aber es ist sich dann nicht mehr ausgegangen", schilderte der 44-Jährige. Zum Weltmeister kürte sich der Italiener Fischnaller.
Youngster überrascht
Für die restlichen Österreicher lief es nicht besser. Benjamin Karl sowie Alex und Sabine Payer mussten schon in der ersten Runde die Segel streichen. Nachwuchstalent Martina Ankele kam sensationell ins Viertelfinale, schied dort aber gegen Tsubaki aus Japan aus. Eine weitere Medaillenchance gibt es für die Parallel-Boarder am Samstag im Slalom.
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