Vor einigen Jahren veranlasste der Zufall Jakob Mandlbauer dazu, die Sportart zu wechseln. Von der Leichtathletik ging es in den Eiskanal. Zuerst fungierte der Wahl-Salzburger als Anschieber, mittlerweile ist er Pilot eines Bob-Teams.
„Ich habe mein Leben lang Leichtathletik gemacht, dann hat mich ein Trainer vom Bobteam gefragt, ob ich Anschieber werden will.“ Vor rund fünf Jahren wechselte Jakob Mandlbauer plötzlich die Sportart. „Das Runterfahren war am Anfang nicht so angenehm, das ganze Rundherum ist auch viel mehr Aufwand“, musste er sich erst eingewöhnen.
Mittlerweile ist er aber voll im Sport drinnen, ist sogar der Pilot von einem Bobteam. Mit dem Zweierbob steht ein fünfter Platz bei der Junioren-WM, ein 20. Platz im Gesamtweltcup zu Buche. Im Vierer wurde das Team beim Großereignis Sechster, im Weltcup 18.
Zum Saisonabschluss war Team Mandlbauer noch bei der WM in Lake Placid (USA) dabei. Diese endete aber unglücklich. Im Zweier kam das Team zu Sturz, konnte verletzungsbedingt im Vierer dann nicht mehr antreten. „Aber solche Rennen muss es auch geben. Mit den Trainings auf dieser Bahn habe ich wieder viel lernen können, was mir auch für nächste Saison etwas bringen wird. Das Ziel Olympia nächstes Jahr steht natürlich noch immer“, gibt der gebürtige Steirer, der seit bald drei Jahren aus Trainingsgründen in Grödig wohnt, die Richtung vor. „Wenn wir zu Olympia fahren, wollen wir nicht als Touristen hin!“
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